US-Wirtschaft verliert zu Jahresbeginn an Schwung

Die US-Wirtschaft hat zum Jahresauftakt unerwartet kräftig an Fahrt verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg von Jänner bis März mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von lediglich 1,8 Prozent, wie das Handelsministerium nach vorläufigen Berechnungen mitteilte.

Analysten hatten für das erste Quartal im Schnitt mit einem annualisierten Anstieg von 2,0 Prozent gerechnet. Noch zu Jahresende lag das Plus bei 3,1 Prozent.

Vor allem der private Konsum geriet ins Stocken. Höhere Preise für Lebensmittel und Kraftstoffe machen den Verbrauchern zu schaffen. Die Konsumausgaben stiegen mit 2,7 Prozent langsamer als im vierten Quartal. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Mittwoch auf die höheren Belastungen hingewiesen: Die steigenden Kosten an den Tankstellen entzögen den Verbrauchern Kaufkraft. Zudem drückte der harte Winter auf die Wirtschaft und belastete etwa den Bau.