Verbraucherstimmung in Deutschland stagniert
Die Verbraucher blickten wieder zuversichtlich auf die Konjunktur und setzten trotz eines kleines Dämpfers auf spürbar steigende Einkommen. Zudem steige die Bereitschaft der Konsumenten, teure Güter zu kaufen.
Neben den Investitionen der Firmen schieben derzeit vor allem die Verbraucher die deutsche Wirtschaft an. Sie gaben zwischen Jänner und März 0,7 Prozent mehr aus als im Vorquartal. Dies war das größte Wachstum seit dem Frühjahr 2013. Grund für den positiven Trend sind die Rekordbeschäftigung, steigende Löhne und die niedrige Inflation. "Inzwischen kann man fest davon ausgehen, dass in diesem Jahr die tariflichen Einkommen um etwa drei Prozent steigen werden", sagte GfK-Fachmann Rolf Bürkl. Auch die Teuerung werde moderat bleiben, sodass die Bürger spürbar mehr Geld im Portemonnaie hätten.
Unterm Strich geht die GfK davon aus, dass die Konsumenten ihre Ausgaben 2014 inflationsbereinigt um 1,5 Prozent steigern. Dies wäre das größte Plus seit 2011.
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