VW will sich Porsche laut Insider mittels Optionen einverleiben

Nach dem Scheitern ihrer Fusionspläne streben Porsche und Volkswagen Bankern zufolge eine baldige Integration der Sportwagenschmiede in den Wolfsburger Autokonzern an. Als Mittel sollen Optionsgeschäfte dienen, die nach dem geplatzten Übernahmeversuch von Porsche vor zwei Jahren vereinbart wurden.

Mit den Verhandlungen vertraute Personen sagten Reuters, nachdem die bis Jahresende geplante Fusion der Unternehmen vorerst nicht möglich sei, trete Plan B in Kraft. Demnach können zwischen Ende 2012 und Anfang 2015 Optionen gezogen werden, mit denen VW auch die zweite Hälfte der Porsche AG erwirbt, der Fahrzeugsparte der Porsche Holding. "Die Optionen sind das wahrscheinliche Szenario, um das Geschäft abzuschließen", sagten Insider.

Auch laut Porsche-Insidern sind Optionen neben einer Verschmelzung die einzige Möglichkeit. Porsche und VW hatten sich vergangene Woche nicht auf einen Fahrplan für einen Aktientausch einigen können, der als Königsweg für die Zusammenarbeit vereinbart wurde.

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