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China holt bei Innovationen gegenüber EU auf

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Der Vorsprung Europas gegenüber China bei Innovationen ist deutlich geringer geworden. Dies geht aus dem von der EU-Kommission vorgelegten "Innovations-Anzeiger" 2009 hervor. Österreich verteidigt in dem weltweiten Vergleich der Innovationsleistung seine Stellung und liegt in der EU unverändert auf Platz 6.

Hinter der EU-Führungsgruppe (Schweden, Finnland, Deutschland, Großbritannien und Deutschland) kommt Österreich nunmehr in dem EU-Ranking als erstes Land in der "Verfolger"-Gruppe vor Luxemburg und Belgien. Spitzenreiter im globalen Vergleich ist wie im Vorjahr die Schweiz.

Wie aus der Untersuchung der EU-Kommission weiters hervorgeht, hat sich die Kluft zwischen den USA und Europa im vergangenen Jahr nicht verringert. "Die EU hat Schwierigkeiten, zu den USA aufzuholen in der Innovationsleistung", bemängelt die Brüsseler Behörde. Im internationalen Vergleich liegt die EU dabei noch immer vor Schwellenländern wie Brasilien, Russland, Indien und China. In allen Fällen ist der Abstand gegenüber 2008 aber kleiner geworden, vor allem zwischen China und der EU.

"Steigende Investitionen in Forschung und Innovation ist der Schlüssel, um von der Krise zu nachhaltigem Wohlstand zu kommen", betonte EU-Industriekommissar Tajani. In den jährlich von der EU-Kommission erhobenen Innovationsindex fließen 29 Indikatoren ein, darunter die Verfügbarkeit von Menschen mit entsprechenden Fachkenntnissen, Angaben über Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben und Patentanmeldungen, Innovationen in Unternehmen und die Versorgung mit Risikokapital.

Österreich habe Stärken bei Firmeninvestitionen und der Verknüpfung von Unternehmerschaft und Innovatoren, heißt es in dem EU-"Anzeiger". Relativ schwach schneide Österreich dagegen bei Humanressourcen und der Finanzierung und Unterstützung für Innovationen ab.

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