Jugendarbeitslosigkeit in der EU steigt weiter

Die Jugendarbeitslosigkeit in der EU ist in Folge der Wirtschaftskrise stark angestiegen. Wie das Statistikamt Eurostat am 23. Juli mitteilte, waren 18,3 Prozent der 15- bis 24-Jährigen im ersten Quartal dieses Jahres in der EU ohne Job. Die Gesamtarbeitslosenrate lag im Vergleich dazu bei 8,8 Prozent. In Österreich betrug die Jugendarbeitslosigkeit 9,0 Prozent.

Damit waren im ersten Quartal fast 5 Millionen Jugendliche arbeitslos in der EU. Im ersten Quartal 2008 betrug die EU-Arbeitslosenrate in dieser Altersstufe noch 14,6 Prozent (in Österreich 8,2 Prozent). In der Eurozone waren in den ersten drei Monaten dieses Jahres 3,1 Millionen Jugendliche oder 18,4 Prozent arbeitslos.

Die höchsten Raten wiesen Spanien (33,6 Prozent) und Lettland (28,2 Prozent) auf, die niedrigsten die Niederlande (6,0 Prozent) und Dänemark (8,9 Prozent). Die Jugendarbeitslosenquote stieg in allen EU-Staaten außer Bulgarien. Die höchsten Anstiege wurden in Lettland, Estland und Litauen verzeichnet, die geringsten in Deutschland und Polen.