Weltbank mit Milliardenprogramm für Argentinien

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Die Weltbank hat ein neues Milliardenhilfsprogramm für Argentinien gebilligt. Bis zum Jahr 2018 kann der wirtschaftlich schwache Staat nach einer Mitteilung vom Dienstag Kredite in Höhe von bis zu 5,3 Mrd. Dollar (4,11 Mrd. Euro) abrufen.

Das Geld solle "den am meisten Gefährdeten der Gesellschaft in den ärmsten Regionen des Landes" zugute kommen, erklärte der für Argentinien zuständige Direktor der Weltbank, der Deutsche Jesko Hentschel.

Etwa 80.000 Kleinbauern sollen Unterstützung bei der Steigerung der Produktion bekommen, die staatliche Gesundheitsversorgung und der Umweltschutz sollen verbessert werden. Die einzelnen Projekte müssen noch jedes für sich gebilligt werden.

Argentinien steckt in der Rezession; die jährliche Inflationsrate liegt bei über 30 Prozent. Wegen eines Streits mit zwei US-Hedgefonds rutschte das Land erneut in die Staatspleite. Argentinien steht bei der Weltbank derzeit schon mit 5,6 Mrd. Dollar in der Kreide.

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