Wiener Börse dreht am Nachmittag ins Minus

Nach einem freundlichen Frühhandel hat die Wiener Börse heute, Freitag, am Nachmittag bei durchschnittlichem Volumen ins Minus gedreht. Der ATX wurde um 14.30 Uhr mit 2.465,05 Punkten errechnet, das ist ein Abschlag von 0,26 Prozent.

Auch an den europäischen Leitbörsen wurden die Kursgewinne im Mittagshandel etwas eingegrenzt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand der sogenannte "Hexensabbat". Am diesem Tag laufen Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen aus. Deshalb könnte es zum Wochenschluss ohne wesentliche Unternehmens- oder Konjunkturnachrichten zu kräftigen Schwankungen kommen. Die Krim-Krise blieb dagegen eher im Hintergrund.

Unter den Wiener Indexschwergewichten gaben am Nachmittag Andritz (minus 1,31 Prozent) und OMV (minus 1,27 Prozent) deutlich Terrain ab. Ans Ende der Kurstafel fielen Lenzing mit minus 2,61 Prozent auf 41,00 Euro. Der Faserhersteller hat 2013 zwar eine Rekordmenge verkauft, aufgrund fallender Preise aber weniger Umsatz und Gewinn eingefahren. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahr 8,7 Prozent auf 1,91 Mrd. Euro, der Gewinn brach von 181 Mio. Euro im Vorjahr auf 50 Mio. Euro ein.

Fest tendierten indessen CA Immo mit plus 3,79 Prozent auf 13,00 Euro, nachdem die Analysten der Deutschen Bank eine Kaufempfehlung für die Aktien ausgesprochen hatten. Die Experten haben ihr Votum von "hold" auf "buy" erhöht, das Kursziel wurde ebenfalls von 14,0 Euro auf 16,50 Euro angehoben.