Wiener Börse rutscht im Späthandel ins Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 0,38 Prozent auf 2.500,96 Einheiten. Mit zunehmenden Sorgen um den irischen Bankensektor gerieten die europäischen Bankenwerte unter Druck.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 0,38 Prozent auf 2.500,96 Einheiten. Mit zunehmenden Sorgen um den irischen Bankensektor gerieten die europäischen Bankenwerte unter Druck.

Unter den Einzelwerten stachen Polytec (plus 12,69 Prozent auf 4,53 Euro) und Intercell (plus 10,36 Prozent auf 17,10 Euro) mit kräftigen Kursgewinnen aus der Masse. Seit mehreren Tagen treiben Übernahmefantasien die Autozulieferer-Papiere von Polytec nach oben. Demnach soll ein Investmentfonds Interesse an der deutschen Grammer AG und einer Fusion mit deren Teilhaber Polytec haben.

Bei Intercell unterstützten Meldungen, wonach der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson den niederländischen Impfstoffhersteller Crucell vollständig übernehmen will. Der Übernahmepreis liegt bei kolportierten 1,8 Mrd. Euro. "Der Kursanstieg von Intercell ist sicherlich eine Ausstrahlungswirkung von diesem Übernahmeangebot", kommentierte RCB-Analyst Daniel Damaska.