Wiener Börse schließt knapp behauptet

Die Wiener Börse hat den Handel am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Das europäische Umfeld schloss dagegen ohne klare Richtung. Der Handel wurde erneut von den Unsicherheiten rund um Zypern dominiert. Der ATX fiel um 0,14 Prozent auf 2.376,34 Einheiten.

Seit der Aussage des Eurogruppenchefs Jeroen Dijsselbloem am gestrigen Montag ist die Nervosität an den Märkten hoch, hieß es aus dem Handel. Auch am Dienstag blieb die Unsicherheit weiter bestehen. Durchwachsene US-Daten konnten am Nachmittag auch keine eindeutigen Impulse liefern.

An die Spitze der Wiener Kurstafel kletterten Palfinger, welche deutliche 6,46 Prozent auf 22,25 Euro zulegen konnten. Die Papiere profitierten von einem positiven Analystenkommentar. In der Früh haben die Experten der Berenberg Bank ihr Anlagevotum für den Kranhersteller von "Hold auf "Buy" angehoben. Zudem wurde das Kursziel deutlich erhöht, und zwar von 18,0 Euro auf 30,0 Euro.

Gesucht waren außerdem Erste Group, die Anteilsscheine erhöhten sich um 1,86 Prozent auf 22,46 Euro. Am Vortag waren die Papiere noch um fast drei Prozent abgesackt. Dagegen knüpften Raiffeisen am ihre gestrigen Kursverluste an und büßten 1,03 Prozent auf 26,30 Euro ein.