Wiener Börse schließt leichter - Griechen-Wahlausgang stützte nur anfangs

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag leichter beendet. Der ATX schwächte sich bis zum Handelsende um 0,45 Prozent auf 1.917,66 Einheiten ab.

Nach festem Start infolge des Wahlausgangs in Griechenland am Wochenende gaben die europäischen Aktienbörsen ihre Gewinne zusehends ab und drehten vielerorts in die Verlustzone. Die Erleichterung über eine Mehrheit der Spar- und Euro-Befürworter in Athen sei rasch einer gewissen Ernüchterung gewichen, sagten Marktbeobachter.

Steigende Risikoaufschläge für spanische und italienische Anleihen hätten schließlich ihr Übriges getan. Mangels eigener Impulse orientierte sich der ATX einmal mehr am europäischen Umfeld.

Nach fester Eröffnung gaben die heimischen Bankwerte Erste Group (minus 1,96 Prozent) und Raiffeisen (minus 1,27 Prozent) zusehends an Terrain ab und drehten schließlich in den Negativbereich. Stark gesucht waren indes Intercell (plus 2,20 Prozent) und Österreichische Post (plus 2,60 Prozent). HTI rutschten wiederum 13,95 Prozent ab.