Wiener Börse schließt nach turbulenter Berg- und Talfahrt im Plus

Nach einer turbulenten Berg- und Talfahrt hat die Wiener Börse schließlich die Sitzung am Dienstag bei hohem Volumen mit einem kleinen Plus beendet. Neben den Nachwehen der Abstufung des US-Ratings und der anhaltenden Sorgen um die Schuldenkrisen diesseits und jenseits des Atlantiks kam nun die Angst vor einer neuerlichen US-Rezession hinzu und schürte erneut die Unsicherheit der Investoren.

Der ATX stieg 0,56 Prozent auf 2.140,00 Einheiten. Zwischenzeitlich rutschte der Leitindex sogar erstmals seit Juli 2009 wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 2.000 Punkten und erreichte ein Minus von bis zu 6,6 Prozent.

An der Spitze der Kursliste präsentierten sich Andritz. In der Früh hatte der Anlagenbauer Ergebnisse für das erste Halbjahr vorgelegt. Sowohl der Gewinn als auch der Umsatz konnten deutlich gesteigert werden. Das Ergebnis überzeugte offenbar auch die Investoren - Andritz zogen um satte 11,09 Prozent auf 60,90 Euro an.