Wiener Börse schließt schwächer

Die Wiener Börse hat am Donnerstag schwächer geschlossen. Der ATX fiel um 1,28 Prozent auf 2.642,75 Einheiten. In einer mehrheitlich verhaltenen europäischen Börsenlandschaft ging auch für den ATX der Handelstag klar tiefer zu Ende.

Am heimischen Markt präsentierten sich die Schwergewichte OMV, Andritz und die Banken in schwacher Verfassung. RBI-Titel schlossen 2,65 Prozent tiefer. Die zunehmende Gefahr eines Staatsbankrotts der Ukraine wirkt sich laut der Ratingagentur Moody's negativ auf die Kreditwürdigkeit der Raiffeisen Bank International (RBI) aus. Erste Group verbuchten einen Kursabschlag von 1,62 Prozent. OMV-Anteilsscheine knickten um 3,33 Prozent ein. Andritz verloren 2,24 Prozent an Wert.

Präsentierte Unternehmenszahlen rückten Wienerberger, EVN und Valneva ins Blickfeld. Die Wienerberger-Anteilsscheine bauten ein Kursplus von 1,50 Prozent. Der Ziegelproduzent hat es 2013 noch nicht zurück in die Gewinnzone geschafft, seine Verluste unter dem Strich aber massiv zurückgefahren. Analysten bewerteten das Zahlenwerk als im Rahmen der Erwartungen.

EVN-Titel gaben um 0,49 Prozent ab. Der niederösterreichische Energieversorgers verfehlt im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Analystenerwartungen. Valneva-Papiere schossen nach Umsatzzahlen hingegen 6,68 Prozent hoch.

KapschTrafficCom rutschten 4,33 Prozent auf 42,00 Euro ab. Die Analysten von der Deutschen Bank revidierten ihr Kursziel für die Titel des Mautausrüsters von 45,0 auf 42,0 Euro nach unten und bestätigten ihr Anlagevotum "hold".

Am Freitag geht in Wien die Berichtssaison schwungvoll weiter. Zum Wochenschluss werden die Erste Group, UNIQA, Andritz und AMAG Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2013 vorlegen.

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