Wiener Börse verliert in schwachem Umfeld deutlich

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Die Wiener Börse ist am Dienstag mit tieferer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX gab bis 9.45 Uhr 1,14 Prozent auf 2.469,41 Punkte nach. Nach schwachen Börsenvorgaben von der Wall Street und aus Tokio gaben auch die europäischen Leitbörsen klar nach. Der ATX konnte sich diesem negativen Umfeld nicht entziehen. International belasteten vor allem die Sorgen von einer geldpolitischen Wende in den USA.

Am heimischen Markt rückte Wienerberger nach präsentierten Geschäftszahlen ins Blickfeld und die Aktie knickte um 4,25 Prozent ein. Zum Wochenstart hatten die Titel des Ziegelherstellers in einem verhaltenen Umfeld noch um fast vier Prozent gewonnen. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2013 unter dem Strich einen Verlust von 31 Mio. Euro hinnehmen müssen. Die von der APA befragten Bankanalysten hatten im Schnitt einen Verlust von 34,4 Mio. Euro prognostiziert.

Verkaufsdruck gab es europaweit im Finanzbereich zu sehen. Raiffeisen verbuchten in Wien einen Kursverlust von 3,14 Prozent auf 25,28 Euro. Erste Group ermäßigten sich um 1,97 Prozent auf 25,15 Euro. Unter den weiteren Schwergewichten schwächten sich voestalpine um 1,40 Prozent und OMV-Titel kamen um 1,55 Prozent zurück.

Zulegen konnten hingegen die Papiere der Telekom Austria. Die Telekomaktie gewann 0,74 Prozent. Lenzing sanken um 0,28 Prozent auf 58,00 Euro. Der Faserhersteller wird morgen über die ersten zwei Quartale des laufenden Geschäftsjahres berichten.

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