Wiener Rentenmarkt im Späthandel fester
Nachdem am Vormittag eine Reihe von europäischen Konjunkturdaten, darunter die derzeit viel beachtete Inflation in der Eurozone, für keine klaren Impulse gesorgt hatten, kam am Nachmittag Bewegung in den Markt. Belastet durch den strengen Winter hat sich das US-Wachstum im ersten Quartal viel stärker abgeschwächt als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft ist in den ersten drei Monaten des Jahres mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von nur 0,1 Prozent gewachsen, wie das Handelsministerium mitteilte.
Dies ist das niedrigste Wachstum seit dem vierten Quartal 2012. Ökonomen hatten der Nachrichtenagentur dpa-AFX zufolge im Schnitt mit einem BIP-Anstieg um 1,2 Prozent gerechnet, laut Dow Jones mit 1,1 Prozent Plus. Anleger schichteten daraufhin ihr Portfolio vermehrt in als sicher geltende US-amerikanische, deutsche und österreichische Staatsanleihen um.
Um 16.30 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 144,40 um 15 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (144,25). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 144,07.
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