Aktuelle Studie

Wohn-Eigentum: Mehr als die Hälfte ist geerbt, geschenkt oder mitfinanziert

Mehr als ein Drittel der Eigenheimbesitzer hat die Immobilie geerbt oder geschenkt bekommen, 20 Prozent wurden beim Kauf finanziell unterstützt. 

Laut einer repräsentativen Umfrage von ImmoScout24.at unter 1.000 Online-Befragten zwischen 18 und 69 Jahren lebt etwas mehr als die Hälfte der Personen (55 Prozent) im Eigentum. Doch das ist nicht immer selbst erwirtschaftet. In vielen Fällen wurden die eigenen vier Wände geerbt, waren eine Schenkung oder wurden mit finanzieller Unterstützung der Familie gekauft. Das Erben wird beim Immobilienerwerb auch in Zukunft ein Thema bleiben: 35 Prozent der Österreicher:innen haben eine Immobilienerbschaft in Aussicht.

Mehr als ein Drittel der Eigentumsimmobilien sind geerbt oder geschenkt

Jede:r Dritte, der in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung lebt, hat diese Immobilie geerbt (28 Prozent) oder geschenkt bekommen (8 Prozent). Das Zuhause selbst gekauft hat rund jede:r Zweite (51 Prozent). Der Rest der Befragten hat selbst gebaut oder lebt bei den Eltern. Und von diesen 51 % der Käufer:innen konnten wiederum 40 % auf finanzielle Unterstützung der Familie zählen. Die Höhe der Unterstützung variiert dabei deutlich: In rund der Hälfte der Fälle lag sie zwischen zehn und 30 Prozent der Gesamtkosten, während ein Viertel sogar Zuschüsse von mehr als 30 Prozent erhielt.

35 Prozent haben ein Immobilienerbe in Aussicht

Das Erben wird beim Immobilienerwerb auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. 22 Prozent rechnen damit, eine Wohnung oder ein Haus komplett zu erben, 13 Prozent gehen davon aus, einen Anteil einer Immobilie zu erben. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen geht sogar jede:r Zweite von einer Immobilienerbschaft aus.

Zwei Drittel finden Schaffung von Wohn-Eigentum für Erben wichtig

Damit einher geht auch die Einstellung der Österreicher:innen, was das Schaffen von Wohn-Eigentum für die nächste Generation betrifft. Zwei Drittel halten es für wichtig, den Nachkommen Wohnraum zu hinterlassen. Demgegenüber steht nur ein Viertel, das diese Ansicht nicht teilt. Besonders viele Befürworter:innen gibt es unter Eigentümer:innen. Wer sein Heim sein Eigen nennt, stimmt sogar zu 72 Prozent zu.

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