Nationales Impfgremium

18 Experten entscheiden über den dritten Impfstoff

Die Verordnung ist da! Wer ab wann beim Hausarzt Corona-Impfung erhalten kann
© Symbolbild/Getty Images
Das Austro-Impfgremium besteht aus 18 Experten und Expertinnen. Sie entscheiden an diesem Wochenende.
OE24 auf Google bevorzugen

Wien/Brüssel. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat den CoV-Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns AstraZeneca bereits für alle Alters­stufen ab 18 Jahren freigegeben. Damit sind in der EU nun bereits drei Impfstoffe zugelassen. Zwei weitere sollen folgen.

18 Experten entscheiden über den dritten Impfstoff
© APA/HELMUT FOHRINGER
18 Experten entscheiden über den dritten Impfstoff
© APA/GEORG HOCHMUTH
18 Experten entscheiden über den dritten Impfstoff
© ESIDOG/APA-Fotoservice/Preiss
18 Experten entscheiden über den dritten Impfstoff
© APA/HANS PUNZ
18 Experten entscheiden über den dritten Impfstoff
© ROBERT HERBST

Österreichs Nationale Impfbehörde um Professor Herwig Kolleritsch ordnete dennoch eine zusätzliche Prüfung des AstraZeneca-Vakzins an. Das 18-köpfige Team entscheidet erst an diesem Wochen­ende, ob der AstraZeneca-Impfstoff tatsächlich für alle Altergruppen zugelassen wird: „Wir werden das mit aller Sorgfalt prüfen“, so Professor Kolleritsch zu ÖSTERREICH.

Montag wird Regierung Ergebnis präsentieren

Abwarten. Hintergrund der Zusatzarbeit der heimischen Impfbehörde: Zahlreiche Experten haben zuletzt angemerkt, dass die Wirksamkeit des Vakzins in Altersgruppen über 65 Jahre noch zu wenig getestet worden ist. Der Konzern AstraZeneca, der mit der Universität Oxford zusammenarbeitet, hat bereits angekündigt, weitere Tests in dieser Altersgruppe durchzuführen. Aus Sicht der EMA kann er jedenfalls bereits jetzt an ältere Menschen verimpft werden. Dennoch baten Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober „um eine zusätzliche nationale Bewertung, ob mit der Verwendung des Impfstoffes für die Altersgruppe über 65 abgewartet werden soll, wie das auch das deutsche Robert-Koch-Institut empfohlen hat“. Das Ergebnis wird heute der Regierung vorgelegt und am Montag – nach Diskussion mit den Landeschefs – der Öffentlichkeit präsentiert.

(wek)

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden