Wegen Omikron
Alarm um Lockdown Nummer 5!
Wien. Seit Sonntag ist der Lockdown für alle auch in Wien vorbei. Während sich die Bewohner der Hauptstadt über Shoppen, Friseurbesuche & Co. freuen, muss der heiß ersehnte Restaurantbesuch noch warten: Hotels und Gastronomie bleiben noch bis 20. Dezember geschlossen. Trotz der Öffnungen warnt SPÖ-Wien-Chef Michael Ludwig bereits vor allzu großer Euphorie: „Es geht nicht nur darum, ob die Wirte am nächsten Wochenende aufsperren können“, so Ludwig. Er will ein „vorausschauender Politiker“ sein, treffe daher seine Entscheidungen „wissensbasiert“ und „nicht nur fürs nächste Wochenende“, wie er in einem Facebook-Video erklärte.
"Entscheidung nicht nur fürs Wochenende fällen"
Maßnahmen. Steht also nach dem Lockdown-Ende zuletzt schon der nächste bevor? Der Wiener Bürgermeister will es nicht ausschließen. Mit Blick auf Februar und März müsse die Frage gestellt werden, ob die Wirte aufsperren können oder es einen fünften Lockdown gibt. „Über das sollten wir nachdenken“, erklärte Ludwig besorgt.
Auch Bundeskanzler Karl Nehammer wollte einen weiteren allgemeinen Lockdown bislang nicht ausschließen. Zu groß ist die Angst vor der neuen Omikron-Variante (siehe unten). Der Wiener SPÖ-Chef will daher „mittelfristige Entscheidungen“ in der Corona-Politik, anstatt sich in der Tagespolitik zu verfangen.
Fraglich. Ob es wirklich einen fünften Lockdown geben wird, ist derzeit noch fraglich. Das wird vor allem von den Neuinfektionszahlen der nächsten Wochen abhängen – die Prognosen sehen allerdings düster aus.
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