Wer wann getestet werden soll

Coronavirus: Das ist der Test-Geheimplan

Coronavirus: Das ist der Test-Geheimplan
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ÖSTERREICH liegt der Geheimplan vor. Die Massentests kosten 500 Mio. Euro.
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Wien. Mit einem Vorstoß zu Corona-Massentests hat Kanzler Sebastian Kurz alle überrascht. Bis zum Ende der Woche will die Regierung sagen, wie sie mehrere Millionen Anti­gen-Schnelltests durch­ziehen will. ÖSTERREICH liegt der Geheimplan bereits vor – hier die Details:

➜ Jeder zwei Mal testen: Die Tests werden in drei ­Wellen durchgeführt. ­Jeder Freiwillige soll zwei Mal getestet werden.

➜ Welle 1 startet demnach am 7. Dezember: Zielpersonen sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Ange­hörige der Polizei.

➜ Welle 2 ist für den 14. Dezember vorge­sehen, dann werden ­Ärztinnen und Ärzte, Spitals- und Pflegepersonal sowie Supermarkt-Mitarbeiter getestet.

➜ Welle 3 soll – wenn geht – vor Weihnachten über die Bühne gehen, angedacht ist das Wochenende um den 20. Dezember. Hier sollen möglichst ­viele Freiwillige getestet werden. Kurz lockt ja dann mit einem „unbeschwerten Weihnachtsfest“. Insgesamt könnten bis zu vier Millionen Menschen getestet werden.

➜ Die Kosten liegen bei rund 500 Millionen Euro.

➜ Wirkung wie drei Wochen Lockdown: Die Massentests sollen in etwa die Wirkung eines Lockdowns von drei Wochen haben.

➜ Videokonferenz. Der Plan soll mit den Ländern besprochen werden. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sagte am Donnerstag, dass es heute, Freitag, eine Videokonferenz von Gesundheitsminister ­Rudolf Anschober mit den Ländern geben werde.

So läuft der Massentest

Oberst Klaus Streit erzählt, wie die Tests laufen:

1. Nummer: Die Menschen werden mit einer Nummer registriert.

2. Abstrich: Mit dieser Nummer gehen sie zur nächsten Station, es wird ein Rachenabstrich genommen.

3. Warteraum 15 Minuten. Dann wird – wie beim Schwangerschaftstest – das Ergebnis mittels Strich angezeigt.

4. Ergebnis: Ist es positiv, gibt es sofort einen Quarantäne-Bescheid.

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