Alarmstufe Rot in Wien
Der geheime Corona-Bericht der Ampel-Kommission
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Wien. Bis auf Vorarlberg bleibt ganz Österreich rot. In der gestrigen Ampel-Kommissionssitzung wurde auch klar, wie ernst die Lage bereits ist. ÖSTERREICH liegt der Bericht der Kommission vor.
Wien hat höchsten Anstieg, Salzburg höchste Inzidenz
- Salzburg Schlusslicht: Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist mit 267,9 derzeit Salzburg aus. In der risikoadjustierten Inzidenz liegt Salzburg gar bei 362,9. Die Zuwachsraten liegen bei 19 Prozent, die Mutationen kommen auf 75,83 Prozent.
- Im Burgenland liegt der Mutationsanteil bereits bei 94,26 Prozent. Die Auslastung der Intensivstationen in den kommenden 14 Tagen wird mit gefährlichen 42,1 Prozent angegeben. Die risikoadjustierte Inzidenz wird mit 290,8 angegeben.
- In Wien liegt diese bei 241,4. Die Prognose für Intensivauslastung wird mit 41,9 % angegeben. In Wien gibt es laut Ampel-Kommission den stärksten Anstieg an Fällen (+21%). Und: Wien hat in der vergangenen Woche – 15.569 pro 100.000 – am wenigsten getestet. Österreichweit lag die Testrate bei 21.888 pro 100.000.
Nur in Vorarlberg sinken die Zahlen weiter
- Kärnten, Steiermark und Niederösterreich weisen laut Ampel stabile Neuinfektionsraten – auf zu hohem Niveau – aus. Allerdings füllen sich auch die Intensivstationen in Niederösterreich. Von dort wurden gar schon Covid-Patienten nach Oberösterreich transferiert.
- Im Steigen befinden sich auch Tirol und Oberösterreich. In Tirol ist die B.1.1.7-Variante mit 45,25 Prozent aber noch nicht dominierend.
- Vorarlberg ist das einzige Bundesland mit sinkenden Zahlen. Dort kommt B.1.1.7 auch erst auf 32,57 Prozent. Überhaupt ist Vorarlberg der Corona-Musterschüler: Hier sinken die Zahlen sogar um 9 % – trotz Öffnung.
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