2G für Nachtgastro, nur noch PCR-Tests

Der neue Corona-Plan der Regierung

Wolfgang Mückstein und Alexander Schallenberg
© oe24
Die extrem stark steigenden Zahlen treiben Regierung zum Tempo an.
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Die Corona-Ampel-Kommission hat das „Vorziehen“ der Stufen zwei und drei nun dringend empfohlen. Die Stufe zwei – 300 Covid-Intensivpatienten – wird ohnehin in wenigen Tagen erreicht werden. Bevor aber noch 400 Covid-Patienten betreut werden, soll auch Stufe 3 kommen. Sieben Tage nachdem es – wohl Anfang der Woche – verkündet wird, sollen die Verschärfungen in Kraft treten.

2G-Regel

Modell Wien. Wien hat die Stufe zwei längst vorgezogen. Das soll nun bundesweit gelten. Heißt: Die Nachtgastronomie kann nur noch von vollständig Geimpften oder Genesenen (Zertifikat gilt sechs Monate) besucht werden. Auch für Events ab 500 Gästen gilt dann die 2G-Regel. Allerdings haben das nun ohnehin bereits die Steiermark, Tirol und Kärnten schon vorgezogen.

Keine Selbsttests mehr

Änderung. Im Unterschied zu Wien hat der Bund die unzuverlässigen „Wohnzimmertests“ – Selbsttests – für den 3G-Nachweis für Gastronomie und Co zugelassen. Das soll jetzt umgehend fallen. Diese Tests werden weder für einen Restaurantbesuch noch als Nachweis in Büros mehr zugelassen.

PCR-Tests

Tempo. Einzelne Bundesländer werden sich damit schwerer tun. Aber – vielleicht erst ab Mitte November – sollen dann auch die Antigentests zur Gänze als Eintrittstests wegfallen. Ab Stufe drei, die eben vorgezogen werden soll, wird für alle Orte, an denen ein 3G-Nachweis vorgesehen ist, nur noch ein PCR-Test erlaubt sein. Dieser gilt – ab Testzeitpunkt – 48 Stunden. Für Geimpfte und Genesene gilt das weiterhin nicht. Mit PCR-Tests sollen Infizierte rascher erkannt und aus den Infektionsketten rausgefischt werden.

FFP2-Masken

Masken. FFP2-Masken statt normalem Mundnasenschutz sollen wieder in geschlossenen Bereichen – Handel und Co – getragen werden. Zudem wird überlegt, ob nicht auch in Gastronomie – so wie in den meisten westlichen EU-Staaten – wieder Masken getragen werden müssen.

3. Stich

Zeitdruck. Angesichts der doch sehr stark steigenden Corona-Infektionszahlen werden im Hintergrund aber auch andere Maßnahmen überlegt. So wird auch eine Ausweitung der 2G-Regel – nur Geimpfte und Genesene – auch für die Gastronomie und Fitnesscenter debattiert.

Und die dritte Impfung könnte ausgeweitet werden. Zudem soll es verstärkte Aufklärungskampagnen auch über diesen komplettierenden Impfstich geben.
Experten sind sich freilich unsicher, ob diese Maßnahmen reichen, sobald die Schulen nach den Herbstferien wieder los­gehen werden.

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