Handel darf öffnen, Gastro nicht

Morgen 1. Lockdown-Gipfel: DAS ist der geheime Öffnungs-Plan

Regierung
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Wer wann aufsperren darf. oe24 enthüllt den neuen Regierungs-Plan, der morgen besprochen wird.
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Morgen um 9 Uhr findet im Bundeskanzleramt der erste Lockdown-Gipfel statt. Bei einem Runden Tisch werden Bundesregierung, Sozialpartner und Experten die aktuelle Lage eine Woche nach Inkrafttreten des Lockdowns beurteilen. Dabei sind Kanzler Alexander Schallenberg, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Finanzminister Gernot Blümel, ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian, Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer sowie mehrere Experten.

Ab 13. Dezember "Lockdown light" geplant

Offiziell geht es um eine Einschätzung der epidemiologischen Lage (Stichwort: Omikron) sowie eine Beurteilung der Wirtschaftshilfen. oe24 erfuhr von mehreren Sitzungsteilnehmern, dass dabei auch schon ein Öffnungsplan für den 13. Dezember (an)diskutiert werden soll. Das wahrscheinlichste Szenario:

HANDEL: Der Handel wird nach oe24-Informationen auf jeden Fall am 13. Dezember aufsperren dürfen. Allerdings nur für Geimpfte. Aus Regierungskreisen heißt es, dass die Händler auch am Sonntag, 19. Dezember, öffnen dürfen. Entsprechende Gespräche zwischen Gewerkschaft und Handelsvertretern laufen bereits.

KÖRPERNAHE DIENSTLEISTER: Offen ist noch, ob am 13. Dezember auch Frisöre, Kosmetikstudios und Co. öffnen dürfen. Wenn, dann könnten körpernahe Dienstleister eventuell mit einer 2G-PLUS-Regel öffnen. Das heißt: Nur Geimpfte oder Genesene, die auch PCR-getestet sind, dürften dann zum Frisör gehen. Möglich wäre aber auch, dass Frisöre und Co. erst eine Woche später – also am 20. Dezember – öffnen dürfen. Damit man zumindest in der Woche vor Weihnachten Haare, Nägel und Co. machen kann.

GASTRONOMIE & TOURISMUS: Für die Restaurants und Hotels sieht es laut Regierungsvertretern derzeit schlecht aus. Eine Öffnung am 13. Dezember scheint fast ausgeschlossen. „Das ist angesichts der Omikron-Variante zu riskant“, hört man etwa aus dem Gesundheitsministerium. Die Frage ist: Dürfen Gastro und Tourismus noch vor Weihnachten aufsperren (also am 20. Dezember) oder erst nach den Feiertagen – das wäre dann erst der 27. Dezember. Fest steht: In der Gastro soll es laut den Experten eine 2G-Plus-Regel und FFP2-Maskenpflicht abseits der Tische geben (also beispielsweise beim Reinkommen oder auf die Toilette gehen).

NACHTGASTRONOMIE & EVENTS: Bars und Clubs bleiben im heurigen Jahr definitiv noch zu. Die Nachtgastronomie wird frühestens nach den Feiertagen – also Anfang Jänner – aufsperren dürfen. Das heißt: Zu Silvester wird es heuer kein Feiern in Clubs und Discos geben. Auch Veranstaltungen sollen bis Jänner verboten bleiben. Danach wird es sowohl in der Nachtgastro als auch bei Veranstaltungen eine 2G-PLUS-Regel geben.

SCHULEN: Die Schulen sollen vorerst offen bleiben, darauf beharrt insbesondere Bildungsminister Heinz Fassmann, der hinter den Kulissen sogar schon mit Rücktritt gedroht hatte, sollten die Schulen schließen müssen. Aber: Möglich wäre eine Ausweitung der Weihnachtsferien, um das Infektiongsgeschehen in den Schulen zu reduzieren.

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