Chaos um Impfplan

Österreich prüft Stopp von AstraZeneca

Österreich prüft Stopp von AstraZeneca
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Wie geht es weiter mit dem österreichischen Impfplan?
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Wie oe24 aus dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) erfuhr, wird zurzeit ein Aussetzen der AstraZeneca-Impfung auch in Österreich geprüft. Hintergrund ist, dass heute mehrere europäische Länder – darunter Deutschland, Italien und Frankreich – verkündet haben, dass sie die Impfung mit AstraZeneca vorerst aussetzen werden. „Das Problem ist, dass ein Stopp der AstraZeneca-Impfungen unseren Impfplan komplett durcheinander bringen würde“, so ein Regierungsinsider zu oe24. Daher wolle man eine Entscheidung sehr sorgfältig überlegen.

Für heute Abend hat das Nationale Impfgremium eine "Eilt-Sitzung" zum Stopp von AstraZeneca in Österreich einberufen. Dort soll entschieden werden, ob die Impfung mit AstraZeneca in Österreich vorübergehend ausgesetzt wird.

Ein Mitglied des Nationalen Impfgremiums zu oe24: "Das ist eine extrem heikle Entscheidung und ich möchte der Sitzung nicht vorgreifen, aber derzeit deutet vieles auf eine Aussetzung der AstraZeneca-Impfung in Österreich hin." Die Sitzung des nationalen Impfgremiums soll laut oe24-Informationen um 18.30 Uhr starten. Gegen 20 Uhr sei mit einer offiziellen Stellungnahme zu rechnen, hieß es von Seiten des Impfgremiums. Aktuell hieß es jedoch, die Sitzung sei noch nicht beendet.

Meldungen über Nebenwirkungen

Die deutsche Regierung war zuvor einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts gefolgt und hat die Impfung mit AstraZeneca ausgesetzt, teilte ein Sprecher des deutschen Gesundheitsministeriums am Montag mit. Nach neuen Meldungen über Thrombosen der Hirnvenen im Zusammenhang mit der Impfung seien weitere Untersuchungen notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, "ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken".

Italien und Frankreich setzen Vakzin aus

Ähnlich auch die Begründung in Italien: Die Aussetzung der Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff sei eine Vorsichtsmaßnahme, die gelten soll, bis sich die europäische Arzneibehörde EMA über die Sicherheit des Impfstoffes aussprechen wird, teilte AIFA mit. Damit nimmt sich Italien an Deutschland und an anderen EU-Ländern ein Beispiel, die ebenfalls am Montag die Impfungen mit dem AstraZeneca-Vakzin ausgesetzt hatten.

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