Für AstraZeneca-Vakzin
Rechner zeigt: So hoch ist Ihr Thrombose-Risiko nach der Impfung
Der sogenannte „Impfturbo“ nimmt in Österreich nun endlich langsam Fahrt auf, trotzdem sind noch immer zu wenige Menschen geimpft. Auf der einen Seite gab es große Probleme mit der Impfstoffbesorgung, aber auch mit der Impfkampagne „Österreich Impft“ und mit dem Impfstoffanbieter AstranZeneca. Viele Personen lehnen eine Impfung prinzipiell ab, Grund dafür sind die selten auftretenden Einzelfälle einer Hirnthrombose.
Laut aktuellen Studien erkranken im Schnitt in Österreich 8000 Menschen an Thrombosen, aber nur selten ist diese Krankheit ein Todesurteil. Im Bezug auf eine Corona-Impfung sind nur wenige Fälle aktuell bekannt. Bis zum heutigen Tag, wurden in der EU über 5,6 Million Dosen vom Impfstoff AstraZeneca verimpft. Seit 31. März werden zudem vorwiegend Menschen ab 60 Jahren damit geimpft – jüngere nur nach ärztlichem Ermessen.
AstraZeneca: Gegenüberstellung von Nutzen und Risiko für verschiedene Altersgruppen
Das tatsächliche Risiko schwere Nebenwirkung durch eine Impfung und eine schweren Covid-19-Erkrankungen zu verhindern im Zuge einer Impfung verhindert, zeigen neue Berechnungen des „Winton Centre for Risk and Evidence Communication“ der Universität Cambridge. Die Berechnungen setzen aus Nutzen und Schaden zueinander.
Hier die Berechnungen im Detail:
1. Nutzen-Risiko-Abwägung bei niedrigem Ansteckungsrisiko
Bei einer niedrigen Inzidenz zeigt sich bei Personen unter 30 Jahren ein größeres Risiko an Thrombose zu erkranken, als der Nutzen. Demnach kann die Impfung in dieser Altersgruppe lediglich verhindern, dass 0,8 Personen von 100.000 mit Covid-19 auf der Intensivstation landen. 1,1 pro 100.000 erleiden aber eine Thrombose durch die Impfung.
So bringt die Impfung in der Altersgruppe der 60-Jährigen einen enormen Vorteil: 14,1 schwere Fälle pro 100.000 können so verhindert werden - lediglich 0,2 pro 100.000 erleiden eine Thrombose.
2. Nutzen-Risiko-Abwägung bei mittlerem Ansteckungsrisiko
Bei mittlerem Expositionsrisiko zeigt sich bereits in der jüngsten Altersgruppe eine Umkehrung: Der Nutzen durch die Impfung überwiegt, da 2,2 Intensivfälle potenziell verhindert werden können, aber nur 1,1 eine Thrombose erleiden. Der Nutzen der Impfung pro Altersgruppe überwiegt deutlich die Thrombose-Gefahr.
3. Nutzen-Risiko-Abwägung bei hohem Ansteckungsrisiko
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