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Bereits 5.100 Tote

Totale Corona-Eskalation in den USA

Zahl steigen dramatisch an. Aktuell gibt es in den USA bereits 216.000 Fälle und 5.100 Tote. 

Die Zahl der Todesopfer in den USA durch die Coronavirus-Pandemie hat die Marke von 5.000 überschritten. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore vom Mittwochabend (Ortszeit) stieg die Zahl der landesweit verzeichneten Todesfälle auf 5.116. Innerhalb von 24 Stunden wurde mit 884 Verstorbenen ein neuer Rekord erreicht.
 
Die Zahl der Corona-Infektionsfälle in den Vereinigten Staaten nahm nach Angaben der Universität auf rund 215.400 zu. Bei den Infektionszahlen liegen die Vereinigten Staaten weltweit mit Abstand auf dem vordersten Platz. In der traurigen Statistik der Totenzahlen liegen Italien und Spanien voran. In Italien zählte die Johns-Hopkins-Universität 13.155 Todesopfer der Pandemie, in Spanien 9.387.
 
© APA/AFP/Bryan R. Smith
Totale Corona-Eskalation in den USA
× Totale Corona-Eskalation in den USA
 

New York besonders betroffen

Besonders betroffen ist der Bundesstaat New York. Dort wurden inzwischen mehr als 83.000 Infektionen und fast 2000 Tote bestätigt, wie Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch sagte. Die Krankenhäuser sind angesichts der Pandemie zunehmend überlastet. Einige Krankenhäuser müssen wegen der hohen Todeszahlen inzwischen auf Lkw-Kühlanhänger zurückgreifen, um Leichen zu lagern.
 
Gouverneur Cuomo beklagte, dass sich die Menschen noch nicht ausreichend an die Regeln zur sozialen Distanz hielten. Er kündigte deswegen an, nun auch die Spielplätze in New York City zu schließen. Parks sollten dagegen geöffnet bleiben.
 
Derweil verhängte auch Floridas Gouverneur Ron DeSantis weitgehende Ausgangsbeschränkungen. Der Republikaner hatte sich bislang gesträubt, diese Maßnahme zu ergreifen.
 

Weißes Haus befürchtet  bis zu 240.000 Tote

 Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose trotz Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA wegen der Pandemie. Die Koordinatorin der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses, die Ärztin Deborah Birx, stellte die Prognose am Dienstagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Washington vor.
 
Man arbeite daran, die Zahl niedriger halten zu können. Die Bandbreite sei aber möglich.
 
US-Präsident Donald Trump sagte, ohne Maßnahmen zur Eindämmung wären nach Prognosen zwischen 1,5 und 2,2 Millionen Tote zu befürchten gewesen. Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, sagte auf die Frage, ob sich die Amerikaner auf die Wahrscheinlichkeit von 100.000 Toten einstellen müssten: "Die Antwort ist ja, so ernüchternd diese Zahl ist. Wir sollten darauf vorbereitet sein." Er hoffe weiterhin, dass diese Zahl nicht Wirklichkeit werde. Auch Trump nannte die Zahlen ernüchternd.
 
© APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
Trump
× Trump
 

Trump erwägt teilweise Einstellung des Flugverkehrs

US-Präsident Donald Trump erwägt als Maßnahme im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die Einstellung des Flugverkehrs in Städte mit vielen Infektionen. "Wir schauen uns das sicherlich an, aber wenn wir das wirklich umsetzen, greifen wir hart in eine Branche ein, die dringend benötigt wird", sagt Trump. Ein solcher Plan könnte den Verkehr in New York, New Orleans und Detroit stilllegen.
 
In den USA sind bereits mehr als 203.000 Menschen nachweislich an Covid-19 erkrankt, die Zahl der Toten beträgt rund 4.500. Das Pentagon will den Zivilbehörden offenbar bis zu 100.000 Leichensäcke zur Verfügung stellen, wie ein Pentagon-Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Das Weiße Haus hatte am Mittwoch mit der Prognose aufgeschreckt, dass trotz Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA zu befürchten sein könnten.
 
© Getty Images
Corona-Rekord in USA: Mehr als 100.000 neue Faelle!
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Trump riet am Mittwochabend auf der Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington der Bevölkerung angesichts des Mangels an Atemschutzmasken, sich stattdessen mit einem Schal vor einer Ansteckung zu schützen. Schals oder Tücher würden von Experten sehr empfohlen und seien je nach Material "in gewisser Weise" sogar besser geeignet. Wichtig sei, medizinischem Personal keine Masken wegzunehmen. Schutzmasken sind auch in den USA Mangelware, die US-Regierung bemüht sich seit Tagen, die Produktion insbesondere für medizinisches Personal hochzufahren.
 
Weiters erklärte Trump, er werde sich am Freitag mit wichtigen Führungskräften der US-Ölkonzerne treffen. Ein Rückgang der Benzinpreise hatte die Konzerne unter Druck gesetzt. Außerdem ändert der US-Präsident seine Auffassung in Bezug auf Migranten: Bisher hatte Trump versucht, die Zahl der Migranten aus Lateinamerika zu reduzieren, sagte aber in der Pressekonferenz, er erkenne an, dass die Vereinigten Staaten Migranten brauchen, um die Farmen zu bewirtschaften. "Ich habe den Landwirten zugesagt, dass die Helfer auch weiterhin einreisen dürfen."
© Symbolbild (APA/AFP/ANGELA WEISS)
Elmhurst Hospital Center New York USA Coronavirus
× Elmhurst Hospital Center New York USA Coronavirus
 


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