Drogenboss sagt Apple Kampf an
Halbnackte Models werben für Falt-Smartphone
Kurz nachdem Motorola mit dem neuen Razr sein erstes faltbares Smartphone vorgestellt hat, steigt nun ein neuer, äußerst ungewöhnlicher Anbieter in die noch sehr junge Geräteklasse ein. Konkret handelt es sich dabei um Roberto Escobar, seines Zeichens Bruder des berüchtigten Drogenbosses Pablo Escobar. Passend dazu hört das faltbare Smartphone auf den Namen Escobar Fold 1. Die neu gegründete Firma heißt Escobar Inc.
Ausstattung
Während sich das Razr und das kommende, zweite Falt-Handy von Samsung nach oben auffalten lässt, orientiert sich das Escabor-Handy an Geräten wie dem Samsung Galaxy Fold oder dem Huawei Mate X, die sich seitlich zu einem Tablet auffalten lassen. Die Technik dürfte dabei vom Royole FlexPai stammen, das Excobar Fold 1 setzt jedoch auf eine edlere Außenhülle. Wie Digital Trends berichtet, verfügt das Falt-Smartphone über einen Qualcomm Snapdragon Prozessor mit acht Kernen, zwei Kameras (16 und 20 MP), Dual-SIM (offen für alle Netze) und ein 7,8 Zoll großes (zusammengefaltet) AMOLED Display mit Full HD+ Auflösung. Als Betriebssystem ist Android 9 „Pie“ vorinstalliert. Zudem stehen zwei Speichergrößen (128 GB und 256 GB) zur Verfügung. Weitere technische Daten sind nicht bekannt.
Halbnackte Models werben für Falt-Handy
Die bei der Vorstellung gestartete Werbeaktion passt ins Klischee der Familie Escobar. In einem Video wird das Escobar Fold 1 nämlich von mehreren halbnackten Models angepriesen:
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Kampfpreis und unzerstörbar
Beim Preis lässt Roberto Escobar die Konkurrenz ziemlich alt aussehen. Während Motorola für das Razr 1.600 Euro und Samsung für das Galaxy Fold 2.100 Euro verlangen, ist das Escobar Fold 1 ab 349 Dollar zu haben. Für die 512 GB Version werden auch nur 499 Dollar fällig. Die erste Edition ist auf 100.000 Exemplare limitiert. Darüber hinaus gab Roberto Escobar gegenüber Digital Trends an, dass das Display des Geräts unzerstörbar sei.
Klage gegen und Kampfansage an Apple
Als Erzrivale hat sich der Bruder von Pablo Escobar Apple ausgesucht. So möchte er zeigen, dass das Escobar Fold 1 besser als die überteuerten iPhones sei. Darüber hinaus bringt er am 6. Jänner 2020 eine Klage gegen Apple ein. Der Vorwurf: Der iPhone Konzern verkaufe wertlose Smartphones zu deutlich überteuerten Preisen. Das sei Betrug an den Kunden. Deshalb fordert Roberto Escobar 30 Millionen Dollar von Apple.
Externer Link
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