Apple-Patent für Display-Kamera

iPhones bald wieder ohne Notch?

iPhones bald wieder ohne Notch?
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Der Einkerbung am oberen Touchscreen-Rand könnte es an den Kragen gehen.
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Mit der Abschaffung des Home-Buttons ist bei den iPhones auch der Fingerabdrucksensor (Touch ID) rausgeflogen. Stattdessen setzt Apple – seit der Einführung des iPhone X - bei seinen neuen Top-Smartphones wie dem iPhone XR oder iPhone XS (Max) auf eine aufwendige True-Depth-Frontkamera inklusive 3D-Gesichtserkennung (Face ID). Deren Sensoren benötigen jedoch viel Platz, weshalb Apple die „Notch“ erfunden hat, die mittlerweile von zahlreichen Android-Konkurrenten kopiert wurde. Auf eine derart aufwendige Gesichtserkennung setzt derzeit aber nur Huawei beim Mate 20 Pro. Bei den anderen Geräten handelt es sich lediglich um einen Design-Gag. Doch richtig glücklich scheint Apple mit der Display-Einkerbung am oberen Rand nicht zu sein.

Kamera unterm Display

Das lässt zumindest ein neues Patent vermuten, das Apple am 8. November vom United States Patent and Trademark Office (USPTO) zugesprochen und nun von LetsGoDigital veröffentlicht wurde. Die Patentschrift enthält Grafiken, die ein Display mit einer Öffnung zeigen. Diese befindet sich rechts oben und ist für die Frontkamera gedacht. Letztere würde damit direkt unter dem Display sitzen:

iPhones bald wieder ohne Notch?
© Apple / USTPO / LetsGoDigital

Im Vergleich zur Notch ist das Loch ziemlich klein. Um die aufwendige Face ID Technologie hier unterzubringen, müsste Apple die Sensoren noch deutlich minimieren. Deshalb ist noch völlig unklar, wann die Frontkamera im Display starten könnte. Möglicherweise kommt sie auch gar nicht und Apple hält doch an der Notch fest.

Galaxy S10 mit ähnlichem Konzept

Wie Anfang der Woche bekannt wurde, dürfte Samsung beim Galaxy S10 erstmals auf eine im Display integrierte Frontkamera setzen. So soll das neue Flaggschiff, dass Ende Februar 2019 präsentiert wird, tatsächlich ein fast randloses Display bekommen. Bei Samsung ist die Öffnung aber noch deutlich kleiner. Da die Südkoreaner aber nach wie vor auf einen Fingerabdruck setzen, brauchen sie aber auch keine aufwendige Sensortechnik für 3D-Gesichtserkennung integrieren.

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iPhone XRDie Preisliste geht bei 849 Euro los. Das ist zwar nach wie vor weit von einem Billig-Preis entfernt, im Vergleich zu den beiden Top-Modellen XS (5,8 Zoll, ab 1.149 Euro) und XS Max (6,5 Zoll, ab 1.249 Euro) ist das 6,1 Zoll große Apple-Smartphone aber dennoch günstig.

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iPhone XRAn der Verarbeitungs- und Materialqualität gibt es auch beim "Billig-iPhone" nichts auszusetzen. Daran ändert auch das Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl nichts. Zudem hat das iPhone XR einen Vorteil gegenüber seinen teureren Brüdern: Es wird auch in mehreren Farben wie Rot, Geld oder Blau angeboten. Kabelloses Aufladen nach Qi-Standard wrid ebenfalls unterstützt. Wasserfest und staubgeschützt ist das Smartphone nach IP67-Standard (XS: IP68).

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iPhone XRVon vorne unterscheidet sich das iPhone XR optisch nicht von den Top-Modellen. Statt eines OLED-Displays gibt es hier ein LCD-Display (1.792 x 828 Px; 326 ppi). Auch dieses kann mit seiner Darstellungsqualität durchaus überzeugen. Lediglich bei der Helligkeit und beim Kontrast muss es sich gegen den XS-Modellen geschlagen geben.

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