Nachspiel

Dschungel-Aufstand gegen Zietlow: Fans fordern nach Skandal-Vorwürfen ihre Absetzung!

In Tagen nach der Krönung des Dschungelkönigs Gil Ofarim kam die Moderatorin gar nicht gut weg. Die Kritik wird immer lauter. 

Seit Jahren ist Sonja Zietlow das unumstößliche Gesicht von  „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ . Ihr bissiger Humor und ihre messerscharfe Zunge galten als das Herzstück des Formats. Doch in diesem Jahr scheint der Wind so scharf wie nie zuvor gegen die 57-Jährige zu wehen. In den sozialen Netzwerken formiert sich ein veritabler Fan-Protest, der eine Frage in den Raum stellt, die früher undenkbar gewesen wäre: Hat die Ära Zietlow ihren Zenit überschritten?

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Der Unmut ist greifbar. Seit Wochen entlädt sich in Fankreisen und auf diversen Social-Media-Plattformen ein gewaltiger Sturm der Entrüstung. Es ist nicht mehr nur die übliche Kritik am Format; es ist der Tonfall, die Art der Moderation, die zunehmend als „unangenehm“ empfunden wird. Die Forderungen nach einem Wechsel an der Spitze werden lauter – ein Echo des Unbehagens, das man in dieser Deutlichkeit gegen die langjährige Moderatorin lange nicht mehr vernommen hat.

Ein Instagram-Live als Zündschnur

Wäre der Gegenwind bereits heftig genug, sorgt nun ein Instagram-Live-Format nach dem großen „Nachspiel“ für zusätzliche Turbulenzen. Teilnehmer wie Samira Yavuz, Stephen Dürr und Ariel ließen ihre Follower hinter die Kulissen blicken und zeichneten ein Bild, das mit dem charmanten Image der Moderatorin wenig gemein hat. 

Ein Insider berichtete während des Gesprächs von einer Szene, die für erhebliche Verstimmungen sorgte. Demnach seien die Mikrofone in einem unbedachten Moment nicht deaktiviert gewesen, was den Anwesenden Backstage Einblicke gewährte, die – gelinde gesagt – nicht in den Sendungsablauf passten. „Ich glaube, der Sonja war das Publikum nicht so recht“, so die Schilderung der Augenzeugin. Was hinter den Kulissen zu hören gewesen sei, habe wenig mit der gewohnten Professionalität zu tun gehabt. Vielmehr wirkte Zietlow den Berichten zufolge sichtlich distanziert und ungeduldig, darauf bedacht, das Areal so schnell wie möglich zu verlassen.

 


 

Kontrastprogramm: Köppen glänzt durch Nahbarkeit

Die Schilderungen vertiefen den Graben zwischen Zietlow und dem Publikum. Während die Moderatorin nach dem Nachspiel die Flucht nach vorne antrat und das Gelände rasch verließ, zeichnete Co-Moderator Jan Köppen ein gänzlich anderes Bild. Der 42-Jährige bewies Stehvermögen, nahm sich Zeit für Autogramme, Fotos und das Gespräch mit den Fans – eine Bürgernähe, die Zietlows abrupten Abgang noch greller in den Schatten stellt.

Für die erfahrene Moderatorin ist dieser Zeitpunkt denkbar ungünstig. Die ohnehin hitzigen Debatten um das Voting-Verhalten der 19. Staffel finden nun in der persönlichen Kritik an ihrer Person einen neuen, brisanten Höhepunkt. Ob Sonja Zietlow auf die Vorwürfe reagieren wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Das Dschungelcamp 2026 hallt weit über das Verlöschen des letzten Lagerfeuers hinaus nach – und das mit einer Intensität, die dem Sender und seinem Aushängeschild noch einige schlaflose Nächte bereiten dürfte.

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