Die Moderatorin und Entertainerin wird seit ihrem Einbruch immer wieder enttäuscht. Jetzt stellt sich ihr Versicherungsmakler vor Gericht gegen sie.
Weihnachten 2021 war für Verona Pooth alles andere als besinnlich: Ein Einbruch nahm ihr wertvollen Schmuck und den Seelenfrieden. Jetzt geht das Drama in die nächste Runde – allerdings nicht gegen die Diebe, sondern vor dem Landgericht Düsseldorf.
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Während andere unter dem Christbaum feierten, wurde Verona Pooth (57) vor gut vier Jahren eiskalt abgeräumt. Ihr gesamtes Geschmeide – über Jahrzehnte mühsam zusammengestellt – verschwand spurlos und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Was bleibt, ist ein gewaltiges Loch im Börserl und ein brennender Streit darüber, wer für den Millionen-Schaden eigentlich geradestehen muss.
Millionenschwere Unterversicherung?
Zwar hat die Versicherung bereits einen Teil der Summe überwiesen, doch für Verona ist die Sache damit noch lange nicht gegessen. „Mein Schmuck war über eine Million Euro wert. Ein Teil des Schadens wurde zwar reguliert, ein erheblicher Betrag ist jedoch weiterhin offen“, erklärt sie gegenüber der Bild-Zeitung. Der Grund für den Ärger: Die Verona saß offenbar auf einer massiven Unterversicherung fest.
Im Visier steht nun ihr langjähriger Versicherungsmakler. Pooth wirft ihm vor, beim Versicherungsschutz gepatzt und sie sprichwörtlich im Regen stehen gelassen zu haben. „Ich bin am Boden zerstört und kann es kaum fassen, dass mein Versicherungsmakler sich in dieser schwierigen Situation gegen mich stellt“, zeigt sich das TV-Urgestein tief enttäuscht. Während Pooth sich als Opfer einer Fehlberatung sieht, weist der Makler jegliche Verantwortung von sich.
Klunker statt Sparbuch
Was für manche nach purem Luxus-Gejammer klingt, hat für Verona einen ernsten Hintergrund. Für sie waren Diamanten und Gold keine bloßen Statussymbole, sondern ihre ganz persönliche Altersvorsorge: „Andere kaufen Aktien oder Immobilien. Ich habe gezielt hochwertigen Schmuck gekauft. Diamanten, Gold und Markenstücke von Rüschenbeck, Cartier und Rolex. Schmuck verliert nicht an Wert.“
Über 25 Jahre lang habe sie ihr hart erarbeitetes Geld in dieses „Lebenswerk“ gesteckt – ohne Erbe oder reichen Background im Rücken. Dass nun ausgerechnet die Helvetia Versicherung den Vertrag nach den hohen Beitragszahlungen gekündigt hat, setzt dem Ganzen die Krone auf.
Der Kampf ums Recht
Nun muss das Gericht klären, ob der Makler tatsächlich geschlampt hat. Verona gibt sich kämpferisch: Sie könne jedes einzelne Stück mit Zertifikaten, Quittungen und Fotos belegen. „Ich habe nichts falsch gemacht“, betont sie. Der Prozess am Montag ist für sie eine schwere Belastung, doch klein beigeben kommt nicht infrage. Am Ende geht es um viel mehr als nur Gold und Steine – es geht um die Früchte einer lebenslangen Karriere.