Gil Ofarim sorgt im RTL-Dschungelcamp für massive Kritik: Während sich der 43-Jährige als Opfer inszeniert, kommen immer mehr Details ans Licht, die seine Glaubwürdigkeit massiv erschüttern.
Der Musiker, der 2023 nach langem Leugnen seine Lüge über einen Vorfall in einem Leipziger Hotel vor Gericht zugab, steht nun wegen seiner Aussagen im australischen Busch erneut am Pranger. Besonders brisant sind Informationen über sein Privatleben. Ofarim stellt sich in der Sendung als fürsorglicher Vater dar, doch Recherchen zeigen ein anderes Bild: Der frühere Teenie-Star soll bereits seit längerer Zeit keinen Unterhalt für seine beiden Kinder Leonard und Anouk zahlen. Das Jugendamt musste deshalb bereits einspringen.
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Ex-Frau erhebt schwere Vorwürfe
In der Show versuchte Ofarim, die Trennung von seiner Ex-Frau Verena im Jahr 2017 auf gesundheitliche Probleme ihrerseits zurückzuführen. Er sprach von einer angeblichen postnatalen Depression. Verena Ofarim widersprach dieser Darstellung nun deutlich und kritisierte, dass Beziehungsprobleme auf ihren Gesundheitszustand geschoben würden, um Verantwortung zu verschieben. Sie bezeichnete diese Erzählweise als eine Umdeutung, die für sich selbst spreche und bereits in der Vergangenheit als unzutreffend erwiesen wurde.
Verwirrung um Schmerzensgeld
Auch seine Aussagen zum Davidstern-Skandal halten einer Prüfung kaum stand. Von einer angeblichen Verschwiegenheitsverpflichtung, die Ofarim im Camp erwähnte, will die Gegenseite nichts wissen. Der Anwalt des betroffenen Hotelmitarbeiters stellte klar, dass es lediglich eine Unterlassungserklärung gebe. Zudem herrscht Uneinigkeit über das Schmerzensgeld: Während Ofarims Anwalt von 40.000 Euro sprach, korrigierte der Opfer-Anwalt die Summe auf 20.000 Euro – und gab an, dass bisher keine Zahlung erfolgt sei.
Mitcamper reagieren deutlich
Innerhalb des Camps wächst das Misstrauen gegenüber dem Sänger spürbar. Mitcamperin Ariel brachte es in einer Konfrontation auf den Punkt und bezeichnete ihn offen als Lügner. Statt die Chance zur Reue oder einer echten Entschuldigung zu nutzen, scheint Ofarim seine ganz persönliche Version der Ereignisse weiterzuspinnen. In Österreich, wo Ofarim ebenfalls durch zahlreiche Auftritte bekannt ist, verfolgt das Publikum die Entwicklungen rund um den Sohn von Abi Ofarim (†80) mit großer Skepsis.