Kaufmann war abhängig von Abführmitteln

Geständnis

Kaufmann war abhängig von Abführmitteln

Christine spricht über die Schattenseite des Ruhms & über Tony Curtis.

Publikumsliebling Christine Kaufmann ist mit gerade einmal acht Jahren zum gefeierten Kinderstar avanciert, war mit Kino-Legende Tony Curtis verheiratet und lebte ein Luxus-Leben in Hollywood. Doch der ganze Glamour war nur Schein - das beichtet die Schauspielerin nun in ihrer Autobiografie Scheinweltfieber.

Abhängig
Der frühe Erfolg hätte sich auf ihre Psyche negativ ausgewirkt. "Das Kind vor der Kamera war nicht ich. Ich schenkte nur Gefühle her“, zitiert die Bunte aus Kaufmanns Werk. "Meine kindliche Sorge, mit Augenringen aufzuwachen, raubte mir den Schlaf. Hinzu kam die Abhängigkeit von Abführmitteln, weil die Angst vor dem Versagen mich unfähig machte, normal aufs Klo zu gehen.“

Ehe-Misere
Mit 16 Jahren verliebte sich Christine in den berühmten Tony Curtis, den sie zwei Jahre später heiratete. Doch auch ihre Ehe war alles andere als perfekt. Für ihren Mann sei sie nichts weiter als ein Prestigeobjekt gewesen. "Ich war eine Puppe. Immer makellos gekleidet, aber ungeübt im echten Leben und echten Gefühlen. Meine Kinder waren das Einzige in dieser Welt, für die ich wirklich etwas fühlte. Ich stillte lange, und Tony war eifersüchtig“, erinnert sich die heute 68-Jährige.

"Ich denke, es gab Wetten über die Dauer unserer Ehe", meint die Aktrice weiter. "Aber wir waren vier Jahre glücklich, kein einziger Streit, bis ich merkte, was für einem armen, überforderten Menschen ich mein Leben anvertraut hatte und dass er etwas von mir wollte, vor dem ich mich immer ekelte: Mitleid.“ Denn Tony hätte Zeit seines Lebens unter schlimmen Selbstzweifeln gelitten: "Wurden wir auf irgendein Fest nicht eingeladen, so lag er im verdunkelten Zimmer, weinte und wollte Mitleid von mir. Er hatte dieses Loch in sich. Dieses Gefühl von Wertlosigkeit als Mensch. Nur als Star zählte sein Leben.“

Kaufmann und Curtis wurden 1968 nach nur vier gemeinsamen Jahren geschieden. Als Christine 2010 vom Tod ihres Ex-Mannes erfuhr, war sie jedoch zutiefst getroffen: "Das Erste war eine unerklärliche Trauer, obwohl er mir so viel Leid verursacht hat.“

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