Helmut BERGER & Helmut WERNER

Abschlussbericht der Polizei

Werner: Vorwurf der Körperverletzung

Helmut Werner bei Staatsanwaltschaft angezeigt: Nach Prügelei um Berger.

Nach einer Aufsehen erregenden Schlägerei um den Schauspieler Helmut Berger (68) in der Nacht auf 2. Februar in einem Salzburger Innenstadtlokal liegt jetzt der Abschlussbericht der Polizei vor: Darin wird der Manager des Schauspielers, Helmut Werner (28) aus Wien, der Körperverletzung beschuldigt. Der Schwiegersohn von Richard Lugner soll einem 17-jährigen Burschen aus Hallein einen Faustschlag versetzt haben. Der Teenager erlitt laut Polizei einen Nasenbeinbruch. Die Sachverhaltsdarstellung geht noch diese Woche an die Staatsanwaltschaft Salzburg. "Das wundert mich", gab sich Werner gegenüber der APA erstaunt.

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Wie der Leiter des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos Salzburg, Andreas Huber, nach Überprüfung des angezeigten Sachverhaltes erklärte, wird im Abschlussbericht der Polizei neben dem Manager von Helmut Berger, Helmut Werner (28), auch der 17-jährige Halleiner der Körperverletzung beschuldigt. Beide werden auch als Opfer der Schlägerei geführt. Die Pressestelle der Polizei war heute Vormittag über den Inhalt der Sachverhaltsdarstellung nicht vollständig informiert worden und hatte angegeben, dass nur Werner angezeigt werde.

Werner hatte den Vorfall in dem In-Lokal "Chez Roland" einen Tag nach der Schlägerei der APA geschildert. Helmut Berger sei in dem Lokal von drei Männern angepöbelt und auf der Toilette mit dem Handy gefilmt worden. Daraufhin habe er eingegriffen, es sei zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Im Zuge dieses Streits habe er dem Jugendlichen aus Hallein, der mit dem Handy gefilmt hatte, einen Faustschlag ins Gesicht versetzt. Zuvor habe ihm dieser "aufs Auge gehaut", berichtete Werner am 3. Februar. Er habe sich bei dem Vorfall ein blaues Auge zugezogen, Berger sei unverletzt geblieben.

Körperverletzung
Die Angaben der Beteiligten und Zeugen seien in Form einer Niederschrift aufgenommen worden. Zudem würden die Gutachten der Krankenhäuser vorliegen. Demnach sei auch der 28-jährige Wiener verletzt worden, hieß es. Nun werde die Staatsanwaltschaft aufgrund der Anzeige prüfen, ob Anklage erhoben wird. Falls es zu einem Prozess kommt, muss das Gericht über Schuld oder Unschuld der Kontrahenten entscheiden.

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