US-Kinocharts

"The Butler" bleibt an der Spitze

The Butler
© The Weinstein Company

Geschichtsdrama liegt vor den "Millers" und den "Chroniken der Unterwelt".
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Der unscheinbare Herr aus dem Hintergrund bleibt ganz vorn in den Kinocharts: Das Geschichtsdrama "Der Butler" ist in den USA und Kanada auch in seiner zweiten Woche der beliebteste Kinofilm. Mit gut 17 Millionen Dollar (12,8 Millionen Euro) lag er vor "Wir sind die Millers". Die Komödie mit Jennifer Aniston war mit diesmal 13,5 Millionen Dollar auch in der dritten Woche auf Platz zwei.

Neueinsteiger
Neueinsteiger kamen erst dahinter, zum Beispiel die deutsch-amerikanische Koproduktion "Chroniken der Unterwelt - City of Bones". Der Fantasyfilm brachte es zum Start gerade auf 9,3 Millionen Dollar, Platz drei. Regisseur Harald Zwart hat statt auf Stars auf engagierte Jungdarsteller gesetzt, doch die Kritiker fanden den Film oft etwas überzogen.

Rang vier in den Charts
Auf Platz vier kommt der zweite Einsteiger, "The World's End". Der Film war den Kinogängern in Nordamerika knapp neun Millionen Dollar wert - bei einem Budget von gerade 20 Millionen ein akzeptables Ergebnis. Es ist der dritte Teil der "Blood-and-Ice-Cream-Trilogie", mit der Edgar Wright und Simon Pegg schon zweimal für Spaß sorgten. Auf Platz fünf kommt "Planes". Die knapp 8,6 Millionen Dollar dürften die Produzenten nicht so ganz glücklich machen, aber seine Kosten soll der Film eingespielt haben. Für den SciFi-Thriller "Elysium" mit Matt Damon zahlten die Kinogänger noch 7,1 Millionen. Damit liegt er nur 50.000 Dollar vor dem dritten Neueinsteiger, "You're Next". Der Horrorfilm kommt auf Platz sieben.

"Jobs" rutscht aus Top 10

Der mit Spannung erwartete Film "Jobs" mit Ashton Kutcher als Apple-Mitgründer Steve Jobs wurde nach hinten durchgereicht und landet mit drei Millionen Dollar schon in seiner zweiten Woche nur noch auf Platz zwölf. Die Produzenten können sich damit trösten, dass er auch nur zwölf Millionen Dollar gekostet hat.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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