Die Grand Dame der heimischen Schauspielerei tritt kürzer.
Diese Meldung wird zahlreiche Fans der beliebten Volksschauspielerin hart treffen. Der Publikumsliebling Elfriede Ott beendet ihr Engagement am Theater an der Josefstadt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "News" in der am 12. April erscheinenden Ausgabe.
Ott tritt kürzer
Die Schauspielerin selbst scheint nicht ganz glücklich über diesen Schritt zurück zu sein, doch zwingt sie eine Operation sprichwörtlich in die Knie. Heißt es weiter. Denn auf Grund einer Knieoperation könne die Volksschauspielern nicht mehr die volle Leistung erbringen, die sie ihrem Publikum schuldig sei. Ihren Abschied aus dem Theater auf der Josefstädter Straße wird die Grand Dame des heimischen Schauspiels im Juni mit einer Reprise der Revue "Eh wurscht" geben.
Auch Rückzug von Burg Liechtenstein
Auch steht Ott der Abschied von den Nestroy-Festspielen auf Burg Liechtenstein bevor. Dort geht sie allerdings nicht freiwillig nach der diesjährigen Aufführung der Posse "Umsonst", da ihr Engagement mit diesem Theater abläuft. Ihre Zukunft, so gab sie "News" bekannt, sieht die 86-Jährig darin, in Maria Enzersdorf auf der Wiese vor einem 200-köpfigen Publikum spielen zu wollen.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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