Gratis Jazz-Sessions

Celia Mara rockt Rathausplatz

Célia Mara
© Georg Schlosser
Musikgenuss bei freiem Eintritt gibt es auch mit Nergaard, Saedi oder Bulut.
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Wie jedes Jahr serviert das Jazz Fest Wien auch heuer Auftritte im Schnittfeld von Jazz, World Music und Pop - und das zum Teil bei freiem Eintritt. Insgesamt sieben Konzerte an sechs Abenden laden zum Gratismusikgenuss, wobei der Rathausplatz dreimal und die Summerstage viermal Grund zum Verweilen bieten.

Jazz-Sessions auf der Roßauer Lände
Tania Saedi und Clara Blume machen dabei am 29. Juni den Anfang und geben sich ebenso wie Martha Sanchia (30.6.), Magdalena Piatti (6.7.) und Özlem Bulut (7.7.) am Donaukanal bei der Roßauer Lände die Ehre.

Musikalischer Hochgenß am Rathausplatz
Die weibliche Dominanz findet auch zwischen Rathaus und Burgtheater ihre Fortsetzung, wenn die norwegische Sängerin Silje Nergaard am 8. Juli Songs ihres neuen, im März erschienen Albums "Unclouded" vorstellt und tags darauf Celia Mara brasilianische Tradition mit tanzbaren Trends mischt. Somit markieren Ramon und Carl Avory am 7. Juli die männlichen Ausreißer: Die heimische Formation hat neben Avorys prägnantem Organ auch die Songs vom dritten Studioalbum "Orbiter" im Gepäck.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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