Sena Jurinac

Kultur

Opernstar Sena Jurinac tot

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Die beliebte Kammersängerin starb am 22.1190-jährig  in Augsburg

Der Vorhang schließt sich für immer hinter einer ganz  Großen der Opernszene. Die populäre Opernsängerin Sena Jurinac, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und eine der berühmtesten Exponentinnen des Wiener Mozart-Ensembles der 1940er und 1950er Jahre, ist tot. Die Kammersängerin starb gestern Vormittag nach schwerer Krankheit in Augsburg, bestätigt die Wiener Staatsoper gegenüber der APA eine Meldung von orf.at. Jurinac hatte erst am 24. Oktober ihren 90. Geburtstag gefeiert.

Ihr Leben
Sena (eigentlich Srebenka) Jurinac wurde am 24. Oktober 1921 in Travnik (Bosnien) als Tochter eines Arztes geboren, ihre Mutter war Wienerin. Nach der Schule besuchte sie die Musikakademie in Zagreb. An die Wiener Staatsoper engagiert wurde Jurinac 1944 von Karl Böhm, nachdem sie zwei Jahre zuvor an der Zagreber Oper erstmals auf der Bühne gestanden war.

Wien-Debüt
Ihr Wien-Debüt gab Jurinac am 1. Mai 1945 an der Volksoper als Cherubino in Mozarts "Hochzeit des Figaro". Seither gehörte die Sopranistin der Wiener Staatsoper an. In "Figaros Hochzeit" wuchs Jurinac vom Cherubino zur Gräfin Almaviva, im "Rosenkavalier" vom Octavian zur Marschallin, in "Fidelio" von der Marzelline zur Leonore. Zu ihren bekanntesten Rollen gehörten weiters unter anderem die Donna Anna in "Don Giovanni", Marie im "Wozzeck", Elisabeth in "Tannhäuser", Tatjana in "Eugen Onegin" sowie Puccini- und Verdi-Partien, "Madame Butterfly" und Amelia in "Ein Maskenball". Die vor allem als Mozart- und Strauß-Interpretin gerühmte Künstlerin war aber auch als Lied- und Oratoriensängerin erfolgreich. Die Wiener Staatsoper verlieh Jurinac 1968 den Ehrenring und 1971 die Ehrenmitgliedschaft. 1982 nahm Jurinac Abschied von der Bühne.Nun ist auch ihr letzter Vorhand hinter ihr zu gegangen und die Musikwelt trauert um eine ganz große Sängerin.
 

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