Schenk liest am 14. Oktober und Koller präsentiert am 25. Oktober ihr Programm.
Im Eisenstädter Schloss Esterhazy gastieren im Oktober zwei Granden der großen Bühnen: Otto Schenk lädt am kommenden Sonntag (14. Oktober, 18 Uhr) zur Lesung "Das Beste". Dagmar Koller, die sich anlässlich ihres 50-jährigen Bühnenjubiläums zurück meldet, präsentiert am 25. Oktober (20 Uhr) mit ihrer Band ihr Programm "Leben für die Bühne". Karten gibt es noch.
Vorlesung bei Schenk
Schenk zeigt mit seiner Lesung "Schauspielkunst pur". Ein Mann, ein Tisch, ein Buch - kein Kostüm, keine Schminke, kein Partner, kein Lichteffekt, kein Bühnenbild, keine Inszenierung erwartet das Publikum laut Veranstalter im Haydnsaal.
Koller lässt Leben Revue passieren
Weniger puristisch dürfte es da bei Dagmar Koller zugehen. Sie bringt neben ihrer vierköpfigen Band die wichtigsten Titel mit, die in ihrer Karriere eine große Rolle gespielt haben - Werke aus Musical und Operette aber auch weltbekannte Songs und Chansons. Außerdem erzählt sie Anekdoten aus ihrem Künstlerleben.
Info
Alle Informationen sowie Tickets zu den beiden Auftritten erhalten Sie unter www.esterhazy.at.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
© APA/HERBERT P. OCZERET