Stefan Petzner wirft dem deutschen Musiker "Hasstiraden" und "Hetzparolen" vor.
Herbert Grönemeyer zündete am Donnerstag in der Stadthalle sein Hit-Feuerwerk im beeindruckenden Akustik-Setting und wurde zwischen den leisen Tönen wieder sehr laut: „Hätte nicht gedacht, dass ich in meinem Leben noch einmal für die Demokratie eintreten muss!“
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„Die Rechten mit ihrer Hetze, mit ihrem brutalen, unmenschlichen Gerede von Remigration, Gerede von Homogenisierung von Gesellschaft. Wir haben was anderes zu tun, als uns mit diesem Mist zu beschäftigen! Wir halten das so lange aus, bis diese ganze Gehetze und die furchtbaren Rechten wieder in ihren Löchern verschwinden, die Klappe halten und uns endlich in Ruhe lassen", so Grönemeyer auf der Bühne.
"Hasstiraden und Hetzparolen"
Grönemeyers politisches Statement kam nicht bei allen Zuschauern gut an. Stefan Petzner, der beim Konzert in der Stadthalle war, attackierte den deutschen Musiker auf Facebook scharf.
„Wenn ich zu einem Grönemeyer-Konzert gehe, dann ausschließlich wegen seiner Songs und genialen Texte“, so der Ex-BZÖ-Politiker. „Wenn Künstler Konzerte geben, sollen sie schlicht ihren Job machen. Sie werden fürstlichst dafür entlohnt. Wenn Herr Grönemeyer politische Reden halten will, soll er Straßenkundgebungen organisieren und bei Markus Lanz auftreten, aber nicht als einer der erfolgreichsten Musikkünstler plötzlich Politik von der Konzertbühne aus machen!“, wird Petzner deutlich.
Petztner wirft Grönemeyer vor, „Hasstiraden zu brüllen, Hetzparolen mit ähnlichen Worten wie Hitler zu verwenden und alles und jedes von rechts, egal was, pauschal als brandgefährlich, demokratiezersetzend und rechtsextrem brandzumarken“.