Die Liebe der Dancing-Queen

Petra Frey

Die Liebe der Dancing-Queen

Petra Frey: »Hochzeit wird klein und schlicht«

Sie ist jung, sympathisch und bodenständig – ein Energiebündel auf der Schlagerbühne ebenso wie bei Dancing Stars: Petra Frey (33), erfolgreiche Sängerin, Tirolerin und talentierte ORF-Tanzschülerin, ist der neue Parkett-Liebling der Nation.
Tanz-Liebling. Mit Profipartner Vadim Garbuzov (25) – brachte im Vorjahr schon Alfons Haider zum Tanzen – hat sich die gelernte Hotelkauffrau in die Herzen der Zuschauer getanzt. Und auch für sich selbst eine ganz neue Leidenschaft entdeckt: „Ich habe festgestellt, dass mir das Tanzen irrsinnig gut tut. Und die Kilos purzeln gleich mit dazu.“

Doch nicht nur im Tanzsaal, sondern auch privat läuft es für Petra Frey, bürgerlich Petra Kauch, wie geschmiert.

Tausendmal berührt
Kurz vor dem Start der ORF-Liveshows gab die Sängerin, die seit 20 Jahren (!) auf der Bühne steht, 13 Alben veröffentlicht und Österreich 1994 beim Song Contest in Dublin vertreten hat (Platz 17), die Verlobung mit ihrem Musikerkollegen Gregor Glanz (32) bekannt. Die beiden lernten sich in der Schlagerszene kennen. Irgendwann wurde aus Freundschaft die große Liebe.
„Auf einer gemeinsamen ORF-Reise in die Türkei haben wir plötzlich festgestellt, dass da mehr ist zwischen uns“, erzählt Frey im großen ÖSTERREICH-Interview (siehe rechts).

Hochzeit im Herbst
Sieben Jahre sind die Schlagerstars nun schon ein Liebespaar. Im Herbst läuten in Tirol die Hochzeitsglocken. Ähnlich intim und romantisch wie der Heiratsantrag („Gregor hat mich beim Urlaub in Südengland gefragt.“) soll auch die kirchliche Trauung werden. Nur die engsten Familienmitglieder sind geladen.

„Wenn man wie wir ständig in der Öffentlichkeit steht, darf es privat gern etwas schlichter sein“, freut sich Frey über das anstehende Hochzeitsfest.

Meditation & Camping
Überhaupt liebt es die Tanz-Prinzessin abseits von Bühne und Scheinwerferlicht recht unprätentiös: Statt in Luxushotels nächtigt Frey im privaten Urlaub lieber im Zelt. Kraft für ihre Auftritte tankt sie durch Buddhismus und Meditation: „So kriege ich die Nervosität am besten in den Griff.“ Ihr einfaches wie effektives Erfolgsrezept: „Ich bin einfach so wie ich bin.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite das größe ÖSTERREICH-Interview mit Petra Frey!

 

Petra Frey: »Hochzeit wird klein und schlicht«

ÖSTERREICH: Frau Frey, wie haben Sie die ersten Wochen bei „Dancing Stars“ erlebt?
Petra frey: Mir macht es wahnsinnig viel Spaß. Das Tanzen taugt mir, Vadim und ich sind ein super Team. Und mit den anderen Mädels verstehe ich mich sehr gut. Natürlich war’s aber auch eine wahnsinnige Anspannung. Du kannst eine Woche Everybody’s Darling sein und in der nächsten ist alles aus.

ÖSTERREICH: Ihr Verlobter Gregor Glanz hat am Freitag wieder im Ballroom die Daumen gedrückt. Hilft’s, wenn er in der Show live dabei ist?
FREY: Auf jeden Fall. Wir haben uns die letzten zwei Monate ja kaum gesehen, weil ich in Wien bin und er in Innsbruck Musical spielt. Da vermisst man sich schon ordentlich, selbst wenn man ständig telefoniert. Aber Gregor unterstützt mich total. Bei den ersten Shows hat er immer richtig mitgefiebert und sich jedes Mal gefreut wie ein kleines Kind.

ÖSTERREICH: Sie waren vor Ihrer Beziehung lange befreundet. Wann hat es gefunkt?
Frey: Auf einer ORF-Reise in die Türkei. Da haben wir plötzlich festgestellt, dass da mehr ist zwischen uns. Der ORF hat uns sozusagen zusammengebracht. Jetzt sind wir schon im verflixten siebenten Jahr. Viele sagen zwar, dass es da oft kriselt. Ich glaube das nicht. Ich bin nicht abergläubisch.

ÖSTERREICH: Im Herbst steht Ihre Hochzeit an. Haben Sie im Moment überhaupt Zeit für die Vorbereitungen?
Frey: Derzeit eher wenig. Aber wir haben zumindest einen Termin im Herbst angedacht und eine Kirche in Tirol reserviert. Ich lege Wert auf eine kleine Hochzeit nur mit der Familie. Auch das Brautkleid wird schlicht. Wenn man wie Gregor und ich immer in der Öffentlichkeit stehen, darf es privat gern etwas intimer sein. Da müssen wir dann nicht so aufgemascherlt sein wie auf der Bühne.

ÖSTERREICH: Üben Sie als Neo-Tanzprofi zu Hause schon den privaten Hochzeitswalzer?
Frey: Der Gregor ist eher der geschmeidige Foxtrott-Partner. Aber sollten wir zur Hochzeit einen besseren Walzer brauchen, schicke ich ihn vorher noch zu Vadim. Im Gegenzug bekommt der dann von Gregor eine Gesangsstunde (Lacht.)

ÖSTERREICH: Bei vielen Promi-Damen schauen die Partner den Tanzlehrern ja ganz genau auf die Finger. War bei Ihnen Eifersucht je Thema?
Frey: Nein, zum Glück nicht. Ich glaube, das wäre auch ziemlich belastend für die Show. Gregor und Vadim verstehen sich blendend, sind beide sehr offen und herzlich. Da hat die Chemie gleich gestimmt.

ÖSTERREICH: Hat er Ihrem Tanzpartner Tipps gegeben, wie er Sie motivieren kann?
Frey: Weniger. Vadim und ich sind ja wie Tag und Nacht. Er sagt immer, jeder Schritt bringt einen näher zum Ziel. Ich bin privat eher buddhistisch und zelebriere das Loslassen. Das beißt sich. Aber wir färben gerade ein bisschen aufeinander ab.

ÖSTERREICH: Haben Sie schon entschieden, wohin Ihre Hochzeitsreise gehen wird?
Frey: Wir fahren einmal im Jahr nach Südengland zum Wildcampen. Da schalten wir dann das Handy ab, schlafen im Freien und entspannen einfach. So stelle ich mir auch die Flitterwochen vor. Wenn man so öffentlich lebt und ständig in Hotels schläft, verliert man schnell den Bezug zum realen Leben. Das Campen ist dann immer super zum Erholen und Energie tanken. Dazu möchte ich mit Sueli Menezes nach Brasilien fahren. Aber nicht als Hochzeitsreise. Im Dschungel bei den Alligatoren, das ist doch nicht so romantisch (lacht.)

ÖSTERREICH: Wie sieht es mit der weiteren privaten Planung aus, Stichwort Kinder?
Frey: Klar wollen wir irgendwann Familie haben. Aber in unserem Job ist es nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich würde keine Mutter sein wollen, die ständig das Kind abgibt und auf Tournee geht. Wenn mal ein Kind da ist, schauen wir weiter, ob wir noch eines wollen. Mehr als zwei sind aber eher unrealistisch. Und wann es so weit sein wird, das entscheidet eh das liebe Universum.
Interview: Astrid Hofer