Die Baumeister-Witwe kam auf Einladung von Heribert Kasper zur 25. Grazer Opernredoute. Im Gespräch mit oe24 erzählt sie von der schönen Nacht.
Wenn die Grazer Opernredoute eines zuverlässig liefert, dann sind es Bilder von Eleganz – und Geschichten, die weit über den Tanzboden hinausreichen. Eine davon schrieb in diesem Jahr Simone Lugner. Die Witwe des im August 2024 verstorbenen Baumeisters Richard Lugner erschien ausgerechnet in Begleitung jenes Mannes, der im Lugner-Kosmos als rotes Tuch gilt: Heribert Kasper, besser bekannt als selbsternannter „Mr. Ferrari“ und erklärte Persona non grata von Christina „Mausi“ Lugner.
Christina Lugner und Heribert Kasper
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Ein Auftritt, der saß. Denn kurz nach dem Tod Richard Lugners hatte sich Kasper öffentlich in den Erbstreit zwischen Familie und Witwe eingeschaltet – ein Vermittlungsversuch, der weniger befriedete als befeuerte. Umso größer nun das Staunen, als Simone Lugner mit eben diesem Mann stilvoll durch den Opernballsaal schritt. Ein gesellschaftlicher Pas de deux, der für reichlich Getuschel sorgte.
Grazer Opernredoute 2026
Einladung gefolgt
Doch Simone Lugner begegnete der Situation mit bemerkenswerter Gelassenheit – und feinem Humor. „Heribert war ja derjenige, der mich eingeladen hat“, erklärte sie augenzwinkernd. Mehr noch: Er habe im Vorfeld alles „toll organisiert“ – vom Hotel über Friseur bis hin zu Make-up. Lediglich beim Frühstück habe es am Ballmorgen gehapert. Ein Detail, das sie mit einem Lächeln hinnahm – schließlich sind auch Perfektionisten nur Menschen.
Simone Lugner genoss die Grazer Opernredoute 2026
Und was würde wohl Mausi Lugner zu dieser Ballpartnerschaft sagen? Diese Frage ließ Simone bewusst offen im Raum stehen. Vielleicht aus Höflichkeit. Vielleicht auch, weil manche Antworten besser ungesagt bleiben.
So wurde aus einem simplen Ballbesuch eine kleine Gesellschaftsparabel: über alte Fronten, neue Allianzen und die Kunst, mit Haltung – und Wortwitz – durchs Rampenlicht zu tanzen.