Künstler Cosmo

ORF-Star stinksauer nach ESC-Entscheid: "Das macht mich wütend"

Cosmo repräsentiert heuer Österreich mit seinem Lied "Tanzschein" - welches für viel Aufregung sorgt. Spott, Hass und Neid im Netz innerhalb weniger Tage - ORF-Star Caroline Athanasiadis, die unter anderem in der Jury saß, platzt nun via Facebook der Kragen. 

„Der Neid ist ein Hund. Aber einer von der nicht so niedlichen Sorte“, beginnt das Jury-Mitglied auf Facebook ihren Beitrag.

Hass-Postings gegen Song

„Wie kann es sein, dass ein junger, ambitionierter, leidenschaftlicher Künstler wie Cosmo für einen Musikbeitrag innerhalb kürzester Zeit so viel Hass und Häme einstecken muss, nur weil einem persönlich sein Lied nicht gefällt?“ Tatsächlich musste Cosmo in kurzer Zeit viel Kritik für seinen Song einstecken - auch über TikTok reißen die Diskussionen nicht ab. Oftmals dabei der Vorwurf: Der Künstler sei talentfrei, mit dem Lied gewinne Österreich niemals. Andere wiederum finden, der Song habe Ohrwurmpotenzial. Auf YouTube sammelte er nur wenige Stunden nach dem Voting zigtausende Aufrufe - so schlecht also kann er doch nicht gewesen sein.

„Dann macht mich das wütend“

Athanasiadis tobt, man könne es ohnehin keinem rechtmachen und nimmt Cosmo in den Schutz. „Wenn Musiker*innen sich anhören müssen, dass ihre Musik zu ähnlich klingt wie die der internationalen Konkurrenz und deshalb werden sie nicht gespielt (schriftlich belegte, originale Absage), dann macht mich das wütend.“

Hier gibt's den Song zum Hören: 

Kritik auch gegen ORF

Auch die Kritik gegen den ORF versteht Athanasiadis nicht: Wieso wird per se der ORF kritisiert, so eine Show zu veranstalten? „Das braucht keiner“, „Die sollen lieber was G‘scheites bringen.“ Und weiter: „Wenn es einen Vorentscheid gibt, passt es nicht, weil ja sowieso alles manipuliert ist und wenn es keinen gibt, ist das eine Frechheit, weil über den Kopf der Österreicher*innen hinweg entschieden wird.“ Die Moderatorin appelliert auch an die Radiosender des Landes, die österreichischen, talentierten Künstlern mehr Bühne geben sollten.

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