König von Bhutan gab Verlobter Ja-Wort

Farbenprächtige Zeremonie

König von Bhutan gab Verlobter Ja-Wort

Hochzeits-Feierlichkeiten in Kloster aus dem 17. Jahrhundert.

In einer farbenprächtigen traditionellen Zeremonie hat der König des abgelegenen Königreichs Bhutan, Jigme Khesar Namgyel Wangchuck, seine Verlobte Jetsun Pema geheiratet. Zum Höhepunkt der Feier in einem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Kloster in der früheren Hauptstadt Punakha setzte der 31-Jährige seiner zehn Jahre jüngeren Braut am Donnerstag die Krone auf und machte sie damit zur Königin. Begleitet wurde die Zeremonie vom Gesang zahlreicher in rote Gewänder gekleideter Mönche.

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    Zunächst hatte das Paar am frühen Morgen eine Reinigungszeremonie vollzogen, bevor es Hand in Hand in das Innere des Klosters ging, wo viele Duftkerzen brannten. Dort folgten Gebete und Segnungen. Vor dem Kloster versammelten sich tausende Menschen aus nahen Bergdörfern. In dem 700.000-Einwohner-Land Bhutan wird nun drei Tage lang gefeiert.

    Der König war im Jahr 2008 gekrönt worden. Er studierte im englischen Oxford, spielt Basketball und gilt als leidenschaftlicher Mountainbiker und Elvis-Fan. Seine frischvermählte Frau ist eine zehn Jahre jüngere bürgerliche Studentin, Tochter eines Piloten, die mit ihrer Schönheit das Herz der Bevölkerung des südasiatischen Landes eroberte.

    Die ehemalige britische Kolonie ist eines der abgelegensten und abgeschottetsten Länder der Welt. Berühmt geworden ist Bhutan durch seine Erfindung des sogenannten Bruttonationalglücks als Messlatte für das Wohlergehen seiner Bürger.