Die ersten Bilder

Tom Cruise zeigt uns sein Töchterchen

Das monatelange Rätselraten ist endlich vorbei: Baby Suri, Spross von Hollywoodstar Tom Cruise, 44, und Katie Holmes, 27, hat dichtes schwarzes Haar wie die Eltern.

„Sie hat Katies Lippen und Augen“, gibt Cruise zu Protokoll. „Ich finde, sie hat Toms Augen. Sie sieht wie Tom aus“, entgegnet Mama Holmes. Mit zwei Fotos feierte das Promi-Töchterchen gestern nun ihr lang erwartetes Debüt in den Abendnachrichten des US-Senders CBS.

Die Bilder gehören zu einer 22 Seiten langen Fotostrecke der amerikanischen Zeitschrift Vanity Fair, die in ihrer Oktoberausgabe eine Fotostrecke von den glücklichen Eltern und ihrem Nachwuchs zeigt.

Star-Knipserin Annie Leibowitz hatte bereits Ende Juli die kleine Familie auf ihrem Anwesen in Telluride, Colorado, abgelichtet. Wirklich idyllisch soll es beim exklusiven Shooting aber nicht zugegangen sein. Leibowitz äußerte sich danach genervt: „Cruise hat mich fast verrückt gemacht. Das war der anstrengenste Job meines Lebens.“ Dem Resultat hat es nicht geschadet: Auf ihren Bildern blicken Cruise und Holmes glücklich auf ihr erstes Kind, das ganz entspannt in die Kamera strahlt.

Suri gibt’s tatsächlich!
Fünf Monate durfte niemand einen Blick auf das Baby werfen. „Was stimmt wohl nicht mit Suri?“ fragte das Star-Magazine bereits im Juli. Sogar in Talkshows wurde darüber diskutiert, warum das Kind versteckt wird. Seit der Geburt am 18. April zeigte sich Mama Holmes nur wenige Male in der Öffentlichkeit – doch immer ohne Baby. – Eine Tatsache, die die Gerüchteküche zum Brodeln brachte. Einerseits wurde getuschelt, dass Scientology-Anhänger Cruise, wie von der Glaubensgemeinschaft vorgeschrieben, Baby Suri nicht impfen lässt. Die Kleine dürfe deshalb die ersten Monate nach der Geburt nicht außer Haus gebracht werden, um Infektionen zu vermeiden.

In der US-Yellow-Press wurde auch gemutmaßt, dass sich Katie Holmes samt Baby erst ablichten lassen will, wenn sie sich wieder ihre Idealfigur antrainiert hat. Und zuletzt rätselten US-Medien gar, ob PR-Genie Cruise tatsächlich ein Baby habe...

Millionengage
Wahrer Grund für das lange Versteckspiel, ist, so Hollywood-Insider, aber der Poker um die höchste Gage für die Bilder. Vanity Fair und People matchten sich monatelang um die Exklusivrechte. Den Zuschlag bekam nun Vanity Fair – für fünf Millionen Euro.

In der brandneuen Ausgabe des US-Magazins begründet Cruise nun das lange Warten auf das erste Foto: „Wir wollten einfach nur den richtigen Moment abwarten.“ Das hat beim Mission Impossible-Star anscheinend Methode. Die Adoptivkinder Isabella und Connor mit Ex-Frau Nicole Kidman hatte er jahrelang von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Imagekampagne
Böse Zungen behaupten jetzt, die Hochglanzbilder von Cruise’ privatem Glück sollen der Start für eine Image-Kampagne sein. Die hat Tom Cruise auch dringend nötig. Erst kürzlich kündigten die Paramount-Filmstudios wegen „nicht akzeptablen Benehmens“ ihren langjährigen Vertrag mit dem Leinwand-Star. Viacom-Konzernchef Sumner Redstone warf ihm „zu aggressive Werbung“ für Scientology und „umstrittene, öffentliche Liebesbeweise“ für Freundin Katie Holmes vor. Die beiden wurden in Amerika kurzerhand zum „nervigsten Paar“ gewählt.

Weitere Pluspunkte will er auch mit der Entschuldigung bei seiner Schauspielkollegin Brooke Shields, 41, sammeln. Er hatte ihr vorgeworfen, nach der Geburt ihrer heute dreijährigen Tochter Rowan Francis Antidepressiva genommen zu haben. „Sie hätte lieber Vitamine schlucken und sportliche Übungen machen sollen“, meinte Cruise damals. Viele Mütter weltweit waren über diese Aussage entsetzt.

Das Lächeln von Suri überstrahlt nun die Negativ-Schlagzeilen. – Zumindest kurzfristig.