Lange lebte Andrew ohne die Konsequenzen des Epstein-Skandals. Doch der Druck wuchs und wuchs - bis König Charles seinen eigenen Bruder von der königlichen Familie ausschließen musste. Andrew wird verbannt - so sieht seine kündtige Absteige aus.
Nach übereinstimmenden britischen Medienberichten wird Prinz Andrew (65) künftig auf der sogenannten Marsh Farm in Sandringham (Grafschaft Norfolk) wohnen. Im Vergleich zur 30-Zimmer-Villa Royal Lodge wirkt das Backsteingebäude deutlich kleiner – Kritiker sprechen bereits spöttisch von einem „Schuhkarton“.
Der Umzug ist eine direkte Folge des anhaltenden Imageverlusts nach Andrews Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Titel, militärische Ehren und öffentliche Aufgaben sind längst Geschichte – nun folgt auch der Abschied vom bisherigen Luxuswohnsitz.
Renovierungen deuten auf baldigen Einzug hin
Aktuelle Fotos zeigen umfangreiche Arbeiten an dem Landhaus. Handwerker bessern die Fassade aus, Leitern und Bagger stehen bereit, zudem wird eine moderne Videoüberwachung (CCTV) installiert. Alles deutet darauf hin, dass der Einzug kurz bevorsteht.
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Ein Palastmitarbeiter beschreibt das Anwesen gegenüber BILD als „kleines, wenig luxuriöses Landhaus“. Demnach habe Andrew im Umzugsprozess „keine Wahl“ gehabt. Der Insider ergänzt: Der Prinz, der Luxus liebe, werde sich an die neue Realität erst gewöhnen müssen.
Fernsehen statt Flugradar
Laut „Daily Mail“ wurde an der Marsh Farm bereits eine Satellitenanlage des Pay-TV- und Streamingdienstes Sky montiert. Ein Palastangestellter bestätigt: „Andrew verbringt sehr viel Zeit vor dem Fernseher.“
Auf eine frühere Obsession muss er allerdings verzichten: Sandringham liegt in einer Flugverbotszone. Andrew soll es sich zur Gewohnheit gemacht haben, stundenlang Flugbewegungen per Radar zu verfolgen – in Windsor war das möglich, bis auch dort zuletzt ein Flugverbot verhängt wurde.
Eingeschränkter Alltag für den Skandal-Royal
Demnach bleiben dem schwarzen Schaf der Windsors nur wenige Beschäftigungen: Solo-Ausritte, Autofahrten mit dem Range Rover durch die Umgebung – und viel Zeit im Haus. Mitleid hält sich in Großbritannien in Grenzen: Für viele ist der Umzug ein weiteres sichtbares Zeichen des tiefen Absturzes eines einst privilegierten Royals.