Erotik-Doku

ARD zeigt "Sex made in Germany"

Die ARD-Doku nimmt den deutschen Sextourismus unter die Lupe.

Der Wochenstart verspricht auf ARD ordentlich heiß und prickelnd zu werden. Denn ab 22:45 Uhr nimmt sich der TV-Sender der schönsten Nebensache der Welt , nämlich Sex, an und bringt eine schonungslose Reportage zum Thema "Sex made in Germany" auf den Bildschirm.

Zwei Jahre im Rotlicht-Milieu unterwegs
Dabei haben sich die beiden Journalistinnen Tina Soliman  und Sonia Kennebecka zwei Jahre lang quer durch die deutsche Rotlicht-Szene begeben und mit Sex-Touristen, Bordellbetreiber und Prostituierten gesprochen. Im Konkreten geht es dabei um die Legalisierung der Prostitution durch ein Gesetz im Jahr 2002. "Mit Einführung des Prostitutionsgesetzes hat die damalige rotgrüne Regierung das ganze Rotlichtgeschäft mit einem Schlag komplett legalisiert und hat Geschäftsmodelle wie Flatrate-Bordelle und FKK-Clubs, in denen Prostituierte sich Männern nackt anbieten, erst möglich gemacht", erklärt die Milieu-Expertin Sonia Kennebecka im Gespräch mit der Bild Zeitung.

Reger Sextourismus durch Gesetzesnovellierung
"Deutschland hat seitdem eines der liberalsten Prostitutionsgesetze der Welt. In vielen anderen europäischen Ländern dagegen wird Prostitution immer stärker reguliert oder ist, wie in Schweden, ganz verboten. Also kommen die ausländischen Freier nach Deutschland, um sich hier auszuleben“, meint sie weiter. "Wir wollen die Prostituierten nicht durch unsere Darstellung zu hilflosen Opfern machen, sondern versuchen, die Situation so wiederzugeben, wie wir sie in den verschiedenen Bereichen wahrgenommen haben. Der Zuschauer darf sich seine eigene Meinung bilden“, erörtert die Journalistin die Doku weiter. Und das angesprochene Bild, können Sie sich ab 22:45 Uhr auf ARD selbst machen.

Info
"Sex made in Germany", am 10. Juni, ab 22:45 Uhr auf ARD.

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