Andreas Vitasek; Harald Krassnitzer für "Tatort - Glaube, Liebe, Tod"

Stars sind sauer

Ist der "Tatort" in der Krise?

Sparen die Sender die kultige Krimiserie etwa kaputt?

Es ist ein großes Problem in vielen Sparten der heutigen Zeit: Es gibt immer weniger Geld, aber die Leistung soll natürlich nicht darunter leiden. Auch die beliebteste Krimiserie des deutschsprachigen Raumes ist davon betroffen, der „Tatort“.

Weniger Folgen, schlechtere Drehbücher?
Obwohl die Serie regelmäßig Top-Quoten einfährt (allein den vergangenen „Tatort“ Münster sahen mehr als 12 Millionen Zuseher), soll an dem Format in Zukunft gespart werden wo es nur geht, wie die Bild berichtet. „Zwar werden die fertigen Fälle gezeigt, aber unter anderem beim NDR sollen zwei Drehs gestrichen werden“, so ein Produzent.  Die Zuschauer werden sich wohl an bedeutend weniger „Tatort“-Premieren gewöhnen müssen.

Nicht zuletzt würde unter herben Einsparungen auch die Qualität der Drehbücher leiden und unter schwachen Geschichten leiden wiederum die Darsteller. „Die Fälle sind zum Teil unverständlich. Meinen letzten Fall habe ich selber nicht kapiert“, so ein Kommissar zur Bild. Die Zeiten für eingeschworene Fans der kultigen Serie waren eindeutig schon mal besser.

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