Sarlis Glamour eröffnet Alta-Moda-Tage in Rom
Unter dem Motto "Geometrie und Bewegung" ließ Sarli am Samstag Kostüme und Kleider über den Laufsteg rauschen - in Farben, die von Braun- und Schwarztönen bis hin zu Türkis, Weinrot und Babyrosa reichten. "Sarli lässt den Glanz der 1980er Jahre wiederaufleben", kommentierten anwesende Beobachter. Zudem zeigte Sarli lange, elegante Abendkleider mit gewagtem Beinschlitz und kristallbestickten Tops. Besonders eine Brautkleidversion begeisterte vor allem das weibliche Publikum: Vorgeführt von dem eigens aus Paris eingeflogenen Model Vlada Roslykowa präsentierte der Couturier einen schulterfreien Traum aus weißer Organza dekoriert mit über 700 blütenartigen Stofffalten.
Für Sonntagabend wurde noch mit Spannung das Defilee der Mailänder Modedesignerin Raffaella, genannt "Lella", Curiel erwartet. Die temperamentvolle Schneidermeisterin ist nach einem Bruch mit der römischen Modewoche 2008 diesmal wieder mit von der Partie. Sie wollte 55 der Stadt Rom gewidmete Kreationen präsentieren: "Ich kehre nach Rom zurück mit einer Kollektion, die ganz von der Ewigen Stadt inspiriert ist, von ihren Blumen und ihren Farben", sagte Curiel am Sonntag am Rande der Schauen.
Zur Freude der Zuschauer wird die römische Modewoche weiter ausschließlich in historischen Stätten zelebriert werden - darunter malerische Orte wie der "Santo Spirito in Sassia", wo schon Valentino im Sommer 2007 seine letzte römische Modenschau abgehalten hatte, und der Hadrianstempel. Bis Anfang 2009 hatte das von Stararchitekt Renzo Piano entworfene, anonymere Auditorium den Großteil der Schauen beherbergt.
Als weitere Höhepunkte der römischen Modetage wurden die Schauen von Lorenzo Riva und "last but not least" Renato Balestra mit Spannung erwartet. Die Modewoche geht am Dienstag zu Ende.
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