Der Flüchtling wollte gewaltsam in eine Wohnung gelangen: Er zerschlug das Milchglas der Eingangstür und war mit einem Messer bewaffnet.
Wien. Zu den wilden Szenen kam es am Montagabend in einem Mehrparteienhaus im 11. Wiener Gemeindebezirk. Ein Mieter alarmierte gegen 20.15 Uhr die Polizei: Ein Afghane (21) hatte versucht, gewaltsam in die Wohnung des Anrufers zu gelangen.
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Als die Beamten eintrafen, konnten sie den 21-Jährigen mit einem Messer in der Hand vor der Wohnungstür antreffen. "Das Milchglas der Eingangstür war zerschlagen und der Mann hatte Schnittverletzungen an den Händen", so die Polizei in einer Aussendung. Die Uniformierten nahmen den Verdächtigen daraufhin vorläufig fest.
Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige noch vor einigen Monaten an der Adresse bei einem Bekannten gewohnt haben soll. Der 24-jährige Wohnungsmieter wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Der Flüchtling wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Der 21-Jährige machte auf die Beamten einen beeinträchtigten Eindruck. Ein durchgeführter Alkovortest ergab 2,6 Promille. Der Afghane befindet sich in polizeilichem Gewahrsam.