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Kriminalstatistik

2,7 Prozent weniger Anzeigen als im Vorjahr

Die Zahl der angezeigten Straftaten im heurigen Jahr ist weiter im Sinken begriffen: Bis Ende Oktober 2006 wurden in Österreich 538.955 Delikte angezeigt.

Das sind um 2,7 Prozent weniger als im Vergleichzeitraum des Vorjahres, berichtete das Innenministerium am Sonntag. Bei der Aufklärungsquote gab es laut BMI bundesweit einen leichten Rückgang: Diese ist im gleichen Zeitraum um 0,3 Prozentpunkte auf 39,1Prozent gesunken.

Die erfreulichste Entwicklung kann das Burgenland vorweisen: Das Bundesland liegt mit einem Rückgang von 17,6 Prozent an erster Stelle im Ranking. Danach folgt Niederösterreich mit einem Minus von 5,1 Prozent und Oberösterreich mit 3,9 Prozent. Auch in der Bundeshauptstadt sank die Zahl der angezeigten Delikte von 205.301 auf 200.852, was einem Rückgang von 2,2 Prozent entspricht. Demgegenüber stieg in Wien die Zahl der aufgeklärten Delikte auf 59.174. Die Aufklärungsquote nahm um 1,5 Prozentpunkte zu.

Ebenfalls gestiegen ist die Aufklärungsquote in Vorarlberg, und zwar um 2,3 Prozentpunkte. Im Ländle wurden bis Ende Oktober 10.400 Delikte geklärt.

Erfreut zeigte sich Innenministerin Liese Prokop (V) über den Trend: "Die von uns gesetzten Maßnahmen haben gegriffen", meinte sie und verwies auf die Einrichtung der neuen Bundespolizei. Mit dieser seien moderne Strukturen geschaffen worden, so die Ressortchefin.

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