Täter selbst Teenies

Bande raubte Scooter-Buben (13) die Bankomatkarte

Das Opfer ahnte schon von weitem, dass vier Burschen, die auf der Straße herumlungerten, ihm Ungemach bereiten würden - der 13-Jährige versuchte auszuweichen, wurde aber eingeholt, gestoßen und beraubt.

Wien.  Passiert ist der Überfall Donnerstagabend in der Wolfgang-Pauli-Straße bei einem Einkaufszentrum in Penzing vor einem großen angrenzenden Spielzeug-Store. Der 13-jährige Einheimische, der möglicherweise im Kino gewesen, definitiv aber am Heimweg gewesen war, wurde von vier Burschen (zwei davon strafmündig), die er nicht kannte, plötzlich verfolgt - der Wiener wollte ihnen mit seinem Scooter aus dem Weg gehen bzw. fahren und steuerte die Station des 50 A an.

Bevor der Bus allerdings auftauchte, hatte die Bande ihr anvisiertes Opfer eingeholt. Danach sollen die vier Angreifer - zwei 15-jährige Afghanen, ein Syrer, 13, und ein gleichaltriger Minderjähriger mit nordafrikanischen Wurzeln - den 13-Jährigen zu Boden gestoßen und durch einen Kniestoß verletzt haben. In weiterer Folge raubten sie dem Opfer die Bankomatkarte. 

Bevor sie damit Unfug anstellen oder Bares behoben, konnte die alarmierte Polizei die vier verdächtigen Teenie-Räuber in eben jenem 50 A festnehmen, mit dem eigentlich der Scooter-Boy flüchten wollte und mit dem jetzt die Angreifer das Weite suchten. Die beiden 13-jährigen und somit unmündigen Täter wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben, die beiden Afghanen angezeigt.

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