Heftige Gewitter sorgen am Mittwochnachmittag in Teilen Österreichs für zahlreiche Einsätze. Besonders in Kärnten kämpfen Einsatzkräfte gegen die Folgen von Starkregen, Sturm und umgestürzten Bäumen. In mehreren Regionen gelten bereits höchste Warnstufen.
Seit den Mittagsstunden entladen sich in mehreren Bundesländern kräftige Gewitter. Aufgrund der schwülen Temperaturen bildeten sich zahlreiche einzelne Unwetterzellen, die sich vom Bergland weiter Richtung Süden und Südwesten verlagern.
Die Unwetterwarnzentrale verschärfte die Lage in mehreren Regionen deutlich. Für zahlreiche Gebiete wurde Warnstufe Rot ausgerufen, in Teilen des Burgenlands galt zeitweise sogar die höchste Warnstufe Violett. "Aus Nordwesten ziehen derzeit kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen durch", hieß es.
Kärnten besonders betroffen
Vor allem Unterkärnten wurde am Nachmittag von heftigen Gewittern erfasst. Wetterdienste warnten vor intensiven Regenfällen sowie kräftigen Windböen. In Klagenfurt rückten Feuerwehrteams gleichzeitig zu zahlreichen Einsätzen aus. Umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste und lose Gegenstände sorgten vielerorts für gefährliche Situationen.
Feuerwehr appelliert an Bevölkerung
Die Einsatzkräfte stehen laut Feuerwehr im Dauereinsatz, um Straßen freizuräumen und Gefahrenstellen abzusichern. Unterstützung kommt dabei auch von mehreren freiwilligen Feuerwehren. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Betroffene Bereiche sollten möglichst gemieden werden, besonders im Straßenverkehr sei erhöhte Aufmerksamkeit nötig.
Die Lage wird laufend beobachtet, weitere Gewitter bleiben am Nachmittag und Abend möglich.